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Mate XS vorgestellt Huaweis neues Klapphandy kommt ohne Google-Apps

2500 Euro: Ab März vertreibt Huawei das Mate XS wohl auch in Österreich. Trotz globaler Widerstände steigtert der chinesische Konzern indes seinen Umsatz deutlich auf 112 Milliarden Euro.

Huaweis neues Mate XS
Huaweis neues Mate XS © APA
 

Ein Jahr nach der Premiere der ersten faltbaren Smartphones hat der chinesische Technologiekonzern Huawei eine runderneuerte Version seines Klapphandys vorgestellt. Das Mate XS kostet 2500 Euro und wird voraussichtlich Mitte März auch in Österreich verfügbar sein. Weil Huawei seit Mai 2019 auf einer schwarzen Liste der Regierung Trump steht, muss das neue Mate aber vorerst ohne Google-Anwendungen auskommen.

Dazu gehören Google Maps und Youtube sowie die Play-Store-Infrastruktur zum Herunterladen von Apps. Nutzer können zwar auf eigene Faust mithilfe des sogenannten „Sideload“ die fehlenden Apps auf ihr Gerät installieren, Google warnt allerdings ausdrücklich vor diesem Verfahren. Beim Sideload wird der offizielle Marktplatz umgangen und die Anwendungen mit Hilfe einer APK-Datei direkt installiert. Google hat bei der US-Regierung zwar die Erlaubnis beantragt, Huawei weiterhin mit seinem Diensten zu versorgen. Google-Manager Sameer Samat wollte allerdings keine Angaben dazu machen, wann eine Entscheidung über den Antrag fallen könnte. 

Huawei Mate XS: Das neue Klapphandy von Huawei

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Nichtsdestotrotz konnte Huawei seinen Umsatz im vergangenen Jahr kräftig steigern. Die Einnahmen kletterten um 18 Prozent auf 850 Milliarden Yuan (rund 112 Milliarden Euro) berichtet die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Huawei lieferte 2019 mehr als 240 Millionen Smartphones aus. Alleine im Jänner 2020 habe Huawei mehr als zehn Millionen Smartphones für den neuen Mobilfunkstandard 5G ausgeliefert. Und das Geschäft mit Computern sei laut Xinhua gar um mehr als 200 Prozent gewachsen.

Die US-Regierung wirft Huawei indes weiter eine zu große Nähe zur chinesischen Regierung und Spionage vor und fordert von den europäischen Verbündeten, sie sollten den weltgrößten Mobilfunkausrüster vom 5G-Netzaufbau ausschließen. Das Unternehmen und China haben die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

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