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DeutschlandUmweltschützer wollten Rodung für Tesla-Werk stoppen

Bei der geplanten Fabirk in Brandenburg drückt Tesla auf die Tube. Es wird bereits der Wald gerodet. Umweltschützer laufen dagegen Sturm.

Dieser Wald muss für das Tesla-Werk weichen
Dieser Wald muss für das Tesla-Werk weichen © APA/AFP/Tobias Schwarz
 

Umweltschützer wollen die vorgezogene Rodung der Bäume auf dem Gelände für die geplante Tesla-Fabrik bei Berlin stoppen. Die Grüne Liga Brandenburg sowie der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) reichten dafür Eilanträge ein, wie ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Frankfurt (Oder) am Freitag sagte. Allerdings darf  Tesla die Rodung fortsetzen. Das hat das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) am Freitag im Eilverfahren entschieden. Damit blieben Anträge zweier Naturschutzvereine erfolglos.

Tesla hatte mit der Abholzung begonnen, nachdem das Landesamt für Umwelt am Donnerstag den vorzeitigen Beginn während des noch laufenden Genehmigungsverfahrens erlaubt hatte. In einem ersten Anlauf sollen bis Ende Februar knapp 92 Hektar des insgesamt rund 155 Hektar großen Waldgrundstücks in Grünheide (Oder-Spree) gerodet werden. Der Rest soll erst abgeholzt werden, wenn die Brutsaison im Herbst vorüber ist. Tesla will in Grünheide im kommenden Jahr mit der Produktion beginnen.

Der VLAB sprach in einer Mitteilung von einer "überfallartig begonnenen Rodung eines für den Klima- und Artenschutz wichtigen Waldgebiets". Der Verein kritisierte vor allem den hohen Wasserverbrauch der künftigen Fabrik in einem sowieso schon trockenen Gebiet.

 

Kommentare (6)

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scionescio
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Tesla hatte mit der Abholzung begonnen, nachdem das Landesamt für Umwelt am Donnerstag den vorzeitigen Beginn während des noch laufenden Genehmigungsverfahrens erlaubt hatte

Deutlicher kann man gar nicht mehr zeigen, wie mächtig die Lobbyisten der Energieversorger mittlerweile sind: bevor das Verfahren abgeschlossen ist, werden schnell Fakten geschaffen - auf die Umwelt wird gepfiffen, wenn es um den erhofften Profit geht.
Was man so liest, hat sich Tesla auch schon um Milliarden Förderungen von der EU angestellt dh wir Steuerzahler finanzieren einen durchgeknallten Millionär, der davon träumt, allen Menschen einen Computerchip ins Hirn einzupflanzen (einfach nach „Neuralink“ googeln) - wenn die Software gleich gut wie beim angeblichen Autopilot ist, wäre damit das Aussterben der menschlichen Rasse besiegelt!

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RaraAvis
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Lustige Kerlchen

die da Umweltschutz heucheln. Wäre spannend, ob die auch immer bei allen anderen Industrieholzfarmen stehen, wenn die für Papier oder Christbäume geschlägert werden.
Denn nichts anderes als ein seit Jahrzehnten als Industriegebiet ausgewiesenes Areal sind die paar Hektar, wo einfach auf Weltkriegsbomben, die nun entfernt wurden, ein paar Bäume wild aufgegangen sind, die Tesla noch dazu an anderer, besser geeigneter Stelle in dreifacher Menge wieder aufforstet.
Da liegt es wohl nahe, dass ein paar "Umweltschützer" sich von Teslabasher, -hatern und-shortern kaufen lassen, anstatt froh zu sein, dass hier bald umweltfreundliche Elektroautos vom Band laufen und den Menschen in dem strukturschwachen Gebiet Arbeit geben, während die Deutschen Autohersteller nach und nach an allen Ecken und Enden mit Problemen kämpfen und wohl Tausende Arbeitsplätze abbauen und dann kurz vor der Pleite um Milliardensubventionen vom Staat ersuchen, um nicht die früher eingesackten Gewinne verwenden zu müssen, die ja nicht mehr da sind :)

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martin8330
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der Pressesprecher von Tesla...

...und die Märchenstunde hat begonnen.

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scionescio
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... vor allem so umweltfreundliche Autos wie den Cybertruck ...

... aber wer 100.000 Euro ausgibt, damit er ein Auto mit Furzgeräuschen beim Blinken hat, fällt in eine eigene Kategorie.
Sonst würde sich auch niemand in ein Fahrzeug setzen, wo die Wahrscheinlichkeit einen tödlichen Feuerunfall zu haben, 4x größer ist als bei anderen Autos und im Vergleich zu deutschen Oberklasseautos bei Unfällen die Insassen 3x häufiger sterben - Quality Made by Tesla... und von umweltfreundlich natürlich keine Spur: lokal emissionsfrei bedeutet ja nur, dass das CO2 schon woanders bei der Produktion des Akkus entsteht und dafür 500kg Sondermüll überbleibt!

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gintonicmiteis
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scionesco, was schreiben Sie denn da wieder für einen Blödsinn?

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein E-Auto brennt ist um einiges KLEINER als bei einem Verbrennerauto - dies wird sogar durch eine Studie der TU Wien belegt.
Aber lassen Sie mich raten: alles gelogen, das gesündeste für den Planeten ist weiterhin, Öl aus ihm rauszuzutzeln und es zu verbrennen, gell?

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RaraAvis
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@gintonicmiteis

der Account schreibt seit mehr als 5 Jahren zu jedem Artikel zu Tesla in der Kleinen Zeitung Lügen und Halbwahrheiten mit leicht beleidigendem, verleumdenden Unterton. Es dürfte ein Lobbyaccount sein, gepusht von der Mineralöl- und Wasserstofflobby, für die die Erfolge von Tesla natürlich ein Dorn im Auge sind.

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