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HamsterkäufeCoronavirus treibt Inflation in China auf Rekordhöhen

Im Jänner stiegen Verbraucherpreise in der Volksrepublik um 5,4 Prozent, das ist der höchste Anstieg seit 2011. Der Preis für Schweinefleisch ging sogar um 116 Prozent nach oben. Dafür sorgen der Coronavirus und die Afrikanische Schweinepest.

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Einkäuferin in Peking © APA/AFP/STR
 

Das Coronavirus in China treibt die Inflation: Die Verbraucherpreise, vor allem für Lebensmittel, stiegen im Jänner im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent, wie das chinesische Statistikamt am Montag mitteilte. Das war der höchste Anstieg seit Ende 2011. Die Epidemie beeinträchtigt die Produktion und Verteilung von Lebensmitteln.

Die Inflation in China war bereits vor Ausbruch der Epidemie hoch - was vor allem am starken Anstieg der Preise für das beliebte Schweinefleisch liegt. Grund dafür ist die starke Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in der Volksrepublik. Im Jänner verdoppelte sich der Preis für Schweinefleisch im Vorjahresvergleich: Er stieg laut Statistik um 116 Prozent.

Hamsterkäufe

Dazu kommt, dass der Konsum im Jänner wegen des Neujahrsfestes Ende des Monats stark zulegte - die Chinesen kaufen zum Fest viel ein. Die Ausbreitung des Coronavirus verschärfte die Lage: Viele Straßen sind gesperrt, ganze Städte abgeriegelt, viele Menschen hamstern Lebensmittel. Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt etwa stiegen im Jänner um ein Fünftel (20,6 Prozent); darunter die für frisches Gemüse um rund 17 Prozent.

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Hamsterkäufe und leere Regale Foto © APA/AFP/MARTIN ABUGGAO

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