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Aslywerber in LehreErleichterung und Kritik nach ÖVP-Schwenk

Schwenk der Bundes-ÖVP: Jene 900 Asylwerber, die eine Lehre machen, sollen diese abschließen dürfen – auch bei negativem Asylbescheid. Allzu eilig hat man es mit der Umsetzung aber offenbar nicht.

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Asylwerber sollen ihre Lehre nun doch abschließen dürfen
Asylwerber sollen ihre Lehre nun doch abschließen dürfen © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Dramatische Appelle, harsche Kritik – auch aus den eigenen Reihen –, das alles schien nicht zu helfen. Die Bundes-ÖVP blieb hart und hat den einstigen türkis-blauen Regierungskurs nicht verlassen. Bis jetzt. Nachdem vor einigen Tagen bereits Ex-Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck eine „Neubeurteilung“ in der Frage, ob Asylwerber bei einem negativen Asylbescheid ihre Lehre in Österreich abschließen dürfen, angeregt hatte, überraschte nun Ex-Kanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz mit einem entsprechenden Vorschlag. Gemeinsam mit Schramböck schlage er vor, „dass der Asylbescheid bei etwa 900 Altfällen erst nach dem Ende der Lehrausbildung ausgestellt bzw. vollzogen wird“. Er spricht von einer „pragmatischen Lösung“. Mit „Altfällen“ sind jene rund 900 jungen Asylwerber gemeint, die derzeit eine Lehre in Österreich absolvieren.

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