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AnalyseWarum die ams AG in den Milliardenpoker um Osram einsteigt

Der steirische Sensorspezialist ams AG will den deutschen Leuchtenkonzern Osram nun doch kaufen. Für ams könnte das eine Lockerung der Smartphone-Abhängigkeit bedeuten, die Zentrale soll in der Steiermark bleiben.

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© ams AG/Gerhard Langusch
 

"Wir waren noch nicht so weit“, erzählt Finanzvorstand Michael Wachsler-Markowitsch mit einem Blick auf den 15. Juli. Damals wurde zu späterer Stunde erstmals spruchreif, dass die steirische ams AG den deutschen Großkonzern Osram übernehmen will. Stunden später – von Osram erntete man skeptische Signale – zog ams das Angebot aber wieder zurück, um nun schlussendlich wissen zu lassen, dass man den deutschen Leuchtenspezialisten doch kaufen wolle. Zu 38,50 Euro je Aktie und damit zu einem höheren Preis als der US-amerikanische Übernahme-Konkurrent Bain und Carlyle (35 Euro).

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