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SlowenienStrabag bewirbt sich um Bahnsanierung zwischen Maribor und Sentilj

Zwei weitere Mitbewerber. Strabag-Angebot ist wohl am teuersten. Über den Zuschlag wird im Oktober entschieden.

Die Zentrale der Strabag in Wien
Die Zentrale der Strabag in Wien © Strabag, Gisela Erlacher
 

Das heimische Bauunternehmen Strabag bewirbt sich in Slowenien mit zwei weiteren Konkurrenten um den Bau eines Abschnitts der Bahnstrecke von Maribor nach Sentilj an der Grenze zu Österreich, berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA. Das Projekt umfasst auch einen Tunnel und ein Viadukt.

Die Strabag habe mit 136,6 Millionen Euro das teuerste Angebot eingereicht, berichtete die STA. Der türkische Konzern Cengiz liegt bei 117,4 Millionen Euro. Das slowenische Konsortium aus mehreren Bauunternehmen, darunter Pomgrad, Kolektor und GH-Holding, hat hingegen ein Angebot von 101 Millionen Euro vorgelegt. Der Zuschlag werde voraussichtlich im Oktober erteilt, hieß es aus der Direktion für Infrastruktur gegenüber der STA.

Modernisierung und weiteres Gleis

Der ausgeschriebene Abschnitt ist Teil einer laufenden Modernisierung der insgesamt 16 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Maribor und dem Grenzübergang Sentilj, die in mehreren Etappen ausgebaut wird. Die Strecke, die schon zur Zeiten der Monarchie als Teil der Südbahn zwischen Wien und Triest gebaut wurde, setzt sich auf der österreichischen Seite in Richtung Graz fort.

Die Modernisierung der eingleisigen Bahnstrecke wird auf insgesamt 253,7 Millionen Euro beziffert. Die Arbeiten sollen Ende 2021 fertig sein. Später ist bis 2026 der Bau eines zweiten Gleises geplant.

Kommentare (1)

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umo10
1
1
Lesenswert?

Slowenien 2-gleisig

Nur die ÖBB wollen den Karawankentunnel eingleisig rückbauen!? Die Strabag würde sich freuen, einen neuen Bahntunnel graben zu dürfen. Wo bleibt der Klimaschutzgedanke?

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