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Plädoyer von Wolfgang EderVoestalpine-Boss: „Sich niemals verbiegen und verleugnen“

Nach 41 Jahren bei der Voestalpine tritt Wolfgang Eder am Mittwoch als Vorstandschef ab. Er ist Zeitzeuge des Wandels vom Krisenbetrieb zum Weltmarktführer. Warum er eine Wut auf die Politik hatte, keine Ja-Sager mag und als Manager das „Du“ vermeidet.

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Wolfgang Eder
Wolfgang Eder © KLZ/Jürgen Fuchs
 

Es war ein Jahr, das Österreich in mehrfacher Hinsicht prägen sollte: Im Juni 1978 gewinnt die Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Cordoba gegen Deutschland 3:2; im November entscheidet sich eine knappe Mehrheit der Österreicher gegen die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf. Dazwischen, im August, hat ein 26-jähriger Gesellschaftsrechtsexperte namens Wolfgang Eder nach kurzer Berufspraxis in einem Linzer Marktforschungsinstitut seinen ersten Arbeitstag bei der damaligen Voest-Alpine AG.

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