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Wie mehr Fachkräfte nach Österreich gelockt werden sollen

Die Bundesländer wollen miteinander kooperieren, um Österreich als Standort für Fachkräfte interessant zu machen.

Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck
Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck © Land STMK
 

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) hat sich mit den Landesreferenten am Freitag in Graz u.a. auf ein gemeinsames Werben um Fachkräfte geeinigt. Austrian Business Agency (ABA) und die Länder-Einrichtungen sollen dazu enger kooperieren. Auch das Werben um Investoren war Thema. Man müsse diese dazu bringen, etwa auf die Steiermark zu kommen, so Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP).

Eibinger-Miedl und die für Digitalisierung zuständige Ministerin Schramböck hatten mit den anderen Landesräten - nur Burgenlands Vertreter fehlte wegen Erkrankung - am Donnerstag einige Betriebsbesuche zum Thema absolviert. Dazu zählten u.a. jene bei Layjet oder bei Magna. Hier wurde die Jaguar-Produktion in Graz-Thondorf besichtigt - "Stichwort Smart Factory", sagte die steirische Landesrätin.

Investieren in Weiterbildung

Schramböck sagte, Fachkräftemangel sei kein alleiniges Hauptstadtproblem. Man müsse einerseits in Österreich selbst in Aus-und Weiterbildung investieren und die Lehre stärken. Weiters gehe es darum, wie man Fachkräfte und Spezialisten innerhalb der EU finden könnte, die nach Österreich kommen wollten. Auch Rekrutierung aus Drittstaaten werde notwendig sein. Ein entsprechender Beschluss sei gefasst worden, der die engere Zusammenarbeit auf Basis der ABA und der entsprechenden Landesgesellschaften vorsehe. "Es reicht nicht, wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht. Wir wollen auch mehr Investitionen in Österreich erreichen, es gibt auch den Wunsch nach mehr Koordinierung", sagte die Ministerin.

Schramböck nannte etwa die Regionen Danzig und München, die für IT-Fachkräfte attraktiv seien. "Dabei hat Österreich viel zu bieten an guter Ausbildung und Lebensqualität. Wir brauchen einen Wiedererkennungswert bei Kompetenzen und Innovation." Heimische Unternehmen seien international aufgrund ihrer zumeist KMU-Struktur nicht so sichtbar. Die für die Rekrutierung erforderlichen ABA-Teams seien im Aufbau begriffen. Angestrebt werde - auch von den Ländern gewünscht - eine Attraktivierung der Rot-Weiß-Rot-Karte.

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