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Erste und RBI belastetRumänische Bankensteuer sorgt für Börsenbeben in Wien

Die rumänische Regierungsvorlage einer Bankensteuer sorgt für ein mittleres Börsenbeben in Wien. Die Aktienkurse der in Rumänien engagierten Erste Group und Raiffeisen International gaben Mittwochvormittag stark nach.

ERSTE CAMPUS WIEN
Das Headquarter der Ersten in Wien © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Pläne in Rumänien für eine Bankensteuer haben die Aktien der Erste Group und der RBI am Mittwochvormittag massiv unter Druck gesetzt. Die Erste Bank verlor zeitweise gut zehn Prozent auf ein Eineinhalb-Jahres-Tief von 29,22 Euro. Das ist der größte Kursrutsch seit zweieinhalb Jahren. RBI-Papiere gaben bis zu 6,2 Prozent nach und waren mit 22,34 Euro ebenfalls so billig wie zuletzt im Sommer 2017.

Laut rumänischer Regierungsvorlage könnte sich die Abgabe auf bis zu 0,9 Prozent der Bilanzsumme belaufen, sagte ein Experte auf APA-Anfrage. Finanzminister Eugen Teodorovici hat bei einer Pressekonferenz am Dienstag allerdings offengelassen, wie diese "Steuer auf Gier" berechnet werden soll. Die Erste Group ist mit der Banca Comerciala (BCR) in Rumänien stark vertreten. Der Gesamtmarkt repräsentiert durch den ATX zeigte sich davon belastet. Die Erste-Aktie ist mit einer Gewichtung von mehr als 20 Prozent der mit Abstand wichtigste Wert im heimischen Leitindex.

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