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Johann StroblRBI-Chef: „Banken sind in Rumänien jetzt weniger wert“

Die Raiffeisenbank International segelt auf Rekordkurs. Alle Baustellen sind geschlossen, der Gewinn sprudelt. Kurz vor Jahresschluss sorgt aber Rumänien mit einer neuen Bankensteuer für Ärger. RBI-Chef Johann Strobl versteht die Vorgangsweise nicht.

RBI-Vorstandschef Johann Strobl
RBI-Vorstandschef Johann Strobl © APA/Hans Klaus Techt
 

Wenn jetzt Rumänien von Österreich den EU-Ratsvorsitz übernimmt und ins Rampenlicht rückt, hat das für Sie wahrscheinlich einen bitteren Beigeschmack. Die rumänische Regierung hat gerade den RBI-Börsenkurs massakriert, weil es demnächst eine Bankensteuer, eine „Steuer gegen Gier“ geben soll, die die RBI-Tochter voll betrifft.
JOHANN STROBL: Die Steuer ist, wenn sie so kommt, sehr, sehr schädlich, nicht nur für uns, sondern für das ganze Land.

Kommentare (1)
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CuiBono
4
3
Lesenswert?

Sie können einem leidtun

die Banker; wirklich.

Steuern sollen die andern zahlen, sie wollen ihre Shareholder und sich selber befriedigen.

Und ihre Manager mit Gehältern, Provisionen und Abfertigungen, die jeden arbeitenden und steuerzahlenden Menschen zuerst erblassen lassen und dann die Zornesröte ins Gesicht treiben.

Milliardenverluste während der diversen Finanzkrisen der letzten Jahrzehnte wurden sozialisiert, die Gewinne privatisiert.
Turbokapitalismus par excellence.

Aber unsere Blürkisen die schauen schon, dass es dem "kleinen" Mann gut geht.
Oder?