Der US-Internetkonzern Meta lässt auf Druck der Europäischen Union (EU) KI-Chatbots von Konkurrenten auf WhatsApp zu. Diese Maßnahme sei auf zwölf Monate befristet, teilte die Facebook-Mutter am Donnerstag mit. Damit werde eine drohende einstweilige Anordnung der Wettbewerbsbehörden wohl hinfällig. Die Rivalen müssen für den Zugang jedoch eine Gebühr entrichten. Die EU-Kommission teilte mit, sie werde eventuelle Auswirkungen auf die laufenden Kartellermittlungen prüfen.
Auf Druck der EU
WhatsApp öffnet die Schleusen für andere KI-Chatbots
Das Monopol von „Meta AI“ bei WhatsApp ist erst einmal vorbei. Zumindest theoretisch. Denn das Unternehmen muss den Messenger für andere Anbieter öffnen.
© AFP/Pedro Mattey