Die Diskussion um Gehaltserhöhungen in der Wirtschaftskammer hat auch wieder alte Kritik an der Pflichtmitgliedschaft und an den Kammerumlagen laut werden lassen, durch die sich die WKÖ und die Landeskammern großteils finanzieren. Die Wirtschaftskammer verweist darauf, dass zwar das Preisniveau im vergangenen Vierteljahrhundert um gut 80 Prozent gestiegen sei, die durchschnittliche Kammerumlage pro Mitglied heute aber um ein Viertel niedriger sei als im Jahr 2000.
Drei Arten von Umlagen
So finanziert sich die Wirtschaftskammer
Die WKÖ und die Landeskammern finanzieren sich großteils durch die Kammerumlagen der Pflichtmitglieder. WKÖ: Rücklagen sind vor allem gebundenes Vermögen.
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