Der neue Chef des SPÖ-Wirtschaftsverbandes, Bernd Hinteregger, fordert nach dem Rücktritt von Harald Mahrer als Wirtschaftskammerpräsident „die größte und umfassendste WKO-Reform aller Zeiten“. Dazu gehören aus seiner Sicht eine Deckelung der Kammerumlagen und eine Modernisierung des Wahlrechts. Dass sich die Sozialpartnerschaft überlebt haben könnte, glaubt Hinteregger - auch angesichts der aktuellen Turbulenzen - nicht, wie er im Gespräch mit der APA betonte.
SWV-Chef Hinteregger
„Brauchen nun größte WKO-Reform aller Zeiten“
Der 50-jährige Kärntner Selfmade-Unternehmer und Chef des SPÖ-Wirtschaftsverbandes ist für den Beibehalt der Pflichtmitgliedschaft, die Deckelung der Kammerumlagen und eine Wahlrechtsreform. Vermögensteuer ist „kein Thema“, Erbschaftssteuer soll zweckgebunden werden.
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