Über zwei Jahrzehnte verbrachte Gernot Pagger in der steirischen Industriellenvereinigung – ab 2014 als Geschäftsführer – bevor er 2024 seinen Abschied verkündete. Pagger ging zu Neuroth und agierte dort als „Public Affairs Manager“. Nach nur einem Jahr beim steirischen Hörakustiker kehrt Pagger jetzt aber zur IV zurück – allerdings in deren Zentrale nach Wien.
Der Hintergrund: Die IV setzt ihre internen Strukturen neu auf, der bisherige Bereich Personal, Finanzen und Organisation wird neu gegliedert. Künftig wird er in zwei eigenständige Einheiten aufgeteilt. Eine davon – Bereich Personal, IT und Organisation – wird mit Jahresbeginn der Steirer Pagger leiten. Dieser sei eine Persönlichkeit, „die unter anderem langjährige Erfahrung in der Organisationsentwicklung und Digitalisierung einbringt“, betont IV-Generalsekretär Christoph Neumayer.
Der Stabstelle Finanzen, welche direkt dem Generalsekretär unterstellt ist, steht künftig Oliver Seiter vor. „Diese Neuaufstellung schafft klare Verantwortlichkeiten, stärkt die organisatorische Handlungsfähigkeit und schafft eine noch stärkere Fokussierung auf die zentralen Themen Digitalisierung, Personalentwicklung und strategisches Finanzmanagement“, lässt Neumayer wissen. Der bisherige Bereichsleiter für Personal, Finanzen und Organisation, Andreas Prenner, wird die IV Anfang kommenden Jahres nach über zwei Jahrzehnten verlassen.
Veränderung auch bei Neuroth
Der Abgang Paggers führt naturgemäß auch zu Veränderungen in der Neuroth-Gruppe. Dort wird mit 1. Jänner 2026 Thomas Huber – zusätzlich zu seiner bisherigen Pressesprecher-Rolle – die Verantwortung für das Public Affairs Management übernehmen. „Damit bündelt die Neuroth-Gruppe künftig sämtliche Aktivitäten der externen Kommunikation (Fokus Public Affairs & Media Relations) unter einer Leitung“, heißt es in einer Aussendung des Hörakustikers. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir damit die Beziehungen zu unseren relevanten Stakeholdern weiter stärken werden, um das Thema Hören gesellschaftlich noch tiefer zu verankern”, lässt Neuroth-Boss Lukas Schinko wissen.