Die niederländische Regierung hatte Insidern zufolge die Kontrolle über den Chiphersteller Nexperia offenbar aus Furcht vor einer Zerschlagung des Konzerns und der Verlagerung der Produktion nach China übernommen. Wie vier mit den Überlegungen der Regierung vertraute Personen in Den Haag am Montag sagten, plante der frühere Nexperia-Chef Zhang Xuezheng, 40 Prozent der Belegschaft in Europa zu entlassen und eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in München zu schließen.
Grund für staatlichen Eingriff
Nexperia-Produktion sollte offenbar nach China verlagert werden
Im Streit zwischen China und den Niederlanden über Nexperia gelangen Informationen an die Öffentlichkeit, die das Agieren der Niederländer erklären: Die Herstellung von Chips und das dafür nötige Wissen drohten wohl nach China zu wandern.
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