Die Lage bleibt unübersichtlich. Die Lage bleibt angespannt. Rund um die zunehmenden Engpässe bei den Lieferungen von Nexperia-Halbleitern an die Autoindustrie sowie andere Industriezweige schrillen seit Tagen die Alarmglocken. In Deutschland wurden zuletzt auch Produktionsstopps – inklusive Kurzarbeit für Zehntausende Beschäftigte – bei Autoherstellern, insbesondere VW, nicht mehr ausgeschlossen. Mit Folgen auch für Zulieferbetriebe. Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer formulierte es in der ZiB2 so: „Wenn in Wolfsburg oder anderswo die Bänder stehen, dann stehen sie auch bei österreichischen Zulieferern.“ Aus vielen Unternehmen der Zulieferbranche, aber auch aus der Mikroelektronik wird derzeit auf laufende und intensive Gespräche verwiesen. „Bei Infineon sind wir mit Kunden im Gespräch, um Lösungen zu finden“, sagt etwa Andre Tauber, Head of Strategy and Business Communications bei Infineon.
Drohen Produktionsstopps?
Mangel, Macht und Muskelspiele: Der Halbleiter-Krimi und seine Folgen
Analyse.
Schlittern Europas Autohersteller in eine Chipkrise? Muss die Produktion gestoppt werden? Und wie konnte es überhaupt so weit kommen? Die Chipkrise rund um Nexperia und ihre möglichen Folgen.
© AP/Peter Dejong