Deutschlands Bundesregierung zieht bei der Deutschen Bahn (DB) die Notbremse und löst den Vertrag mit dem langjährigen Konzernchef Richard Lutz vorzeitig auf. Es sei Zeit für eine Neuaufstellung - sowohl strukturell als auch personell, sagte Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) am Donnerstag nach Gesprächen mit DB-Aufsichtsratschef Werner Gatzer und Lutz selbst. Man habe sich darauf geeinigt, den noch bis 2027 laufenden Vertrag des Bahnchefs vorzeitig einvernehmlich zu beenden. Lutz bleibe im Amt, bis seine Nachfolge geregelt sei. Er ist seit März 2017 Vorstandschef und war zuvor bereits sieben Jahre Finanzvorstand der DB AG gewesen.
Regierung zieht Reißleine
Vorzeitiges Aus für Richard Lutz: Chef der Deutschen Bahn muss gehen
Die deutsche Bundesregierung zieht bei der Deutschen Bahn (DB) die Notbremse und löst den Vertrag mit dem langjährigen Konzernchef Richard Lutz vorzeitig auf. Jetzt muss sie einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin suchen.
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