Die EU-Kommission hat Österreich zur Einhaltung der EU-Arbeitszeitvorschriften aufgefordert. Das österreichische Recht enthalte „ungünstige Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten der teilweise im Staatsbesitz befindlichen Unternehmen Post und Telekom, was die tägliche Mindestruhezeit, Urlaubsvertretung, Krankenstand und bezahlten Jahresurlaub angeht“, teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit. Die EU-Behörde beschloss, ein Vertragsverletzungsverfahren einzuleiten.
„Ungünstige Arbeitsbedingungen“
EU rügt Österreich wegen der Arbeitszeiten bei Post und Telekom
Brüsseler Kommission beanstandet ungünstige Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten bezüglich Mindestruhezeit, Urlaubsvertretung, Krankenstands und bezahlten Jahresurlaubs.
© APA / Georg Hochmuth