Die Frachtgesellschaft der AUA-Mutter Lufthansa hat im vergangenen Jahr mit rund 4200 Beschäftigten etwa drei Milliarden Euro umgesetzt. Unter der Fracht waren mehr als 80 Millionen Tiere, die durch die Welt geflogen wurden. Darunter waren 2800 Pferde, 14.000 Haustiere und 200 Zootiere, wie die Lufthansa Cargo in Frankfurt mitteilte.
Unter anderem wurden zwei sibirische Tiger über das Drehkreuz Frankfurt ins kasachische Almaty geflogen, um dort ausgewildert zu werden. Von Madrid über Frankfurt in den Zoo des indischen Mumbai ging es für zwei Zwergflusspferde und auch einer der seltenen roten Pandabären war an Bord eines Lufthansa-Frachters. Sie alle seien artgerecht gehalten und versorgt worden, wie das Unternehmen versichert.
Zu den weiteren außergewöhnlichen Passagieren zählten laut Lufthansa Cargo „der Zoo-zu-Zoo-Transport zweier Zwergflusspferde, die im April vergangenen Jahres von Madrid, Spanien, nach Frankfurt und dann weiter ins indische Mumbai transportiert wurden“. Dabei seien spezielle Holzboxen mit Heu und Wassereimern zum Einsatz gekommen, „auch bei der Ernährung mussten die Tierpfleger besondere Vorgaben beachten“, wird betont.
Die Lufthansa-Tochter hat sich zudem auf den Transport hochwertiger Kunstwerke spezialisiert. Teile der berühmten Berggruen-Sammlung wurden ebenso heil ans Ziel gebracht wie die Exponate der Hiphop-Ausstellung „The Culture“ aus Chicago.
Zu den gewichtigsten Highlights des Jahres 2024 gehörte laut Unternehmensangaben „eine Sendung mit einem Gewicht von 65 Tonnen – eine der schwersten Ladungen, die Lufthansa Cargo je transportiert hat“. Dieses Schwergut für die Automobilindustrie sei aus dem brasilianischen Viracopos nach Frankfurt geflogen worden und dann weiter nach Malmö, Schweden – und es musste auf mehrere Flüge aufgeteilt werden.