Der Konflikt zwischen Ungarn und dem Handelskonzern Spar, dem zweitgrößten Lebensmittelhändler in Ungarn, rund um die Sondersteuer für große Supermarktketten, geht in die nächste Runde. „Kaum hatten wir die Beschwerde eingebracht, sind wir von hunderten Kontrolleuren überschwemmt worden und auf Herz und Nieren überprüft und natürlich auch bestraft worden für das eine oder andere“, erklärte Spar-Sprecherin Nicole Berkmann am Donnerstag. Man könne von einem „unfreundlichen Akt“ sprechen.
Beschwerde über Sondersteuer
Ungarn schickte hunderte Kontrolleure in Spar-Märkte
Treffen zwischen Wettbewerbskommissarin und Spar-Chef zur Steuer-Causa im Juni. Schallenberg: In diesem Fall sind ungarische Steuergesetze „einfach europarechtswidrig und diskriminierend“. Ein Rückzug aus Ungarn ist derzeit für Spar „kein Thema“.
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