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Leben eines Asylwerbers"Afghane bin ich nicht, aber Österreicher werden ist auch nicht leicht"

Vor fünf Jahren kam Nasim Alizadeh von Afghanistan nach Österreich. Seit Dezember 2020 hat er einen offiziellen Aufenthaltsstatus und will sich ein Leben in der Weststeiermark aufbauen.

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Nasim Alizadeh, Afghane aus Voitsberg
Nasim Alizadeh will sich ein Leben in der Weststeiermark aufbauen © Heike Krusch
 

Knapp zwei Wochen ist es her, seit der Tod der 13-jährigen Leonie eine neuerliche Diskussion über - vor allem afghanische - Asylwerber in Österreich auslöste. Ganz genau verfolgte auch Nasim Alizadeh die Berichterstattung. Der bald 23-Jährige kam vor fünf Jahren aus Afghanistan nach Österreich. Im Dezember des Vorjahres bekam er einen positiven Aufenthaltsbescheid und ärgert sich, wenn nach so einem Vorfall alle Afghanen "in einen Topf geworfen werden." Was mit Leonie passiert sei, sei eine sehr traurige Geschichte und die Täter verdienen eine Strafe. "Aber Kriminalität hat doch nichts mit Religion, Hautfarbe, Geschlecht oder Nationalität zu tun, sondern nur mit den Menschen, die die Verbrechen begehen."

Kommentare (6)
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nightswimmer
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Zensur

Unglaublich was die Kleine Zeitung zu diesem Thema wieder zensuriert. Habe deshalb mein Abo heute gekündigt.

KleineZeitung
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Antwort

Rassistischen Inhalten bieten wir konsequent keine Plattform, deswegen wurden Kommentare gelöscht.

Windstille
3
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Wer verlangt das?

Zitat:
"Als Afghane fühle ich mich nämlich nicht wirklich. Aber Österreicher zu werden ist auch nicht ganz leicht."

Wer verlangt von einem Zuwanderer, dass er Österreicher wird? Abgesehen davon, dass das niemals funktionieren kann, reicht es voll und ganz, wenn sich unsere neuen Mitbürger unserem Leben und unserer Kultur anpassen, hier arbeiten und in das Sozialsystem einzahlen, welches sie bei ihrer Ankunft lange unterstützt hat.

In diesem Artikel werden einmal mehr wir Österreicher in unserem Land als Schuldige an die Wand gestellt und jene wenigen positiv dargestellt, die vielleicht wirklich Vorzeige-Zuwanderer sind. Es freut mich, dass sich dieser Mann von seinen Landsleuten distanziert, wenn auch die Kriminalstatistik anderes aussagt.

PS. Und ganz ehrlich: Ich möchte z.B. nie und nimmer ein Türke oder Afghane werden - schon allein als Flüchtling würde es uns dort nie so gut gehen wie in unserem Österreich! Wer hier leben will, soll sich an die Spielregeln in unserem Land halten und unserer Kultur anpassen. Ihr seid Gäste in diesem Land!

Deloni
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Schön,

dass es auch positive Artikel über neue Mitbürger gibt. Die meisten von ihnen wollen bei uns ein friedliches Leben führen und ihren positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. Wir dürfen nicht zulassen, dass das ein paar schwarze Schafe zu zerstören versuchen.

Sam125
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Ja,das ist schön und ich wünsche dem jungen Mann alles Gute in Österreich

und hoffentlich kann er sich noch mit den Gedanken anfreunden, dass er zwar kein 'Afgahne"mehr ist,aber er in dem Gastland,dass er sich selbst für seinen Neuanfang ausgesucht hat ,den notwendigen Respekt zollt,denn ein Leben in Afghanistan wirde er sich auch nicht mehr wünschen,nachdem er die Vorzüge seiner neuen Heimat kennengelernt hat! Und ja,es gibt auch noch gute Nachrichten von Migranten und nicht nur die die gegen die Republik ,also gegen uns alle klagen,wie die Mutter aus Vorarlberg es gemacht,weil ihr Kind,dass kurz nach der Geburt gestorben und optuziert wurde,weil man herausfinden wollte an was es gestorben ist!Und auch das Pakistanische Ehepaar,dass wegen des KOPFTUCHVERBOTES für KINDER UNTER 10 Jahren gegen die Republik klagtege und ja,unsere Gastfreundschaft wird ziemlich strapaziert,wenn man doch bedenkt aus welcher Not heraus die Menschen eigentlich zu uns gekommen sind und sie UNS und UNSERE Heimat zum Neuanfang ausgesucht haben! DANKE!

Ba.Ge.
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Leider

sind es nicht die Meisten, sondern (aus persönlichen Erfahrung) eher die Wenigsten.
Aber ja, auch ich finde es zur Abwechslung mal nett, auch von den (natürlich auch in persönlichen Erfahrungen hin und wieder vorkommenden) positiven Fällen zu lesen :)