Ein gutes halbes Jahr waren die Pforten des Lipizzanergestüts in Piber für die Öffentlichkeit coronabedingt geschlossen. Am 21. Mai ist es aber endlich so weit und die weißen Pferde  - natürlich samt braun gefärbtem Nachwuchs - können wieder bestaunt werden. 19 Stuten- und 17 Hengstfohlen sind im heurigen Frühjahr am Standort Piber auf die Welt gekommen. Und ganz ist die Fohlensaison noch nicht abgeschlossen, denn ein paar werden noch erwartet. "Aber wir sind sehr zufrieden", sagt Gestütsmeister Erwin Movia. Zwei Schwergeburten seien heuer dabei gewesen. In der Natur hätten Fohlen und Mutter die Situation nicht überlebt. "Aber wir sind ja da, um zu helfen", sagt Movia, der sich bei der Geburtshilfe sogar den Finger gebrochen hat. "Die Tiere sind aber wohlauf."