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SommergesprächeVirologe Florian Krammer: Von der Pack an die Corona-Front

Der Virologe Florian Krammer lebt seit zehn Jahren in New York. Er sprach mit uns darüber, wie es ihn dorthin verschlagen hat und was er an seiner Heimat auf der Pack am allermeisten vermisst.

Florian Krammer und Peter Palese, ebenfalls Exilösterreicher, bei Krammers Professur-Verleihung © privat
 

Sie leben und arbeiten seit zehn Jahren in New York – fühlen Sie sich da noch als Steirer, oder schon als New Yorker?
Florian Krammer: Ich fühle mich auf jeden Fall als Weststeirer, aber als internationaler. In New York muss man seine Wurzeln ohnehin nicht aufgeben, viele Leute hier sind Zugezogene. Man wird auch mit österreichischem Akzent nicht schief angeschaut. Ich treffe immer wieder Amerikaner, die sich freuen, mich kennenzulernen, weil ihre Vorfahren vor Generationen aus Österreich ausgewandert sind. Was ich aber merke, ist, dass mir manchmal das Hochdeutsch ausgeht. Meine Frau ist Kärntnerin, daheim reden wir also Dialekt und im Alltag ausschließlich Englisch.

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