In turbulenten Zeiten für die Branche setzt der Photovoltaikbetrieb E-Lion auf Expansion. Während der Bundesverband Photovoltaic Austria vor einem Rückgang des PV-Zubaus warnt und sich immer mehr Elektrofachbetriebe aus dem Photovoltaik-Geschäft zurückziehen, verzeichnet das in Söding ansässige Unternehmen steigende Nachfrage. Ende 2025 eröffnete E-Lion einen neuen Standort in Frohnleiten im Bezirk Graz-Umgebung. Derzeit sind bei E-Lion drei Stellen ausgeschrieben, zwei davon für den neuen Standort in Frohnleiten.

„Das Wichtigste ist, dem Kunden wirklich zuzuhören und maßgeschneiderte Konzepte zu liefern“, sagt Dominik Sackl, der bei E-Lion für den Vertrieb verantwortlich ist. Liegen alle relevanten Informationen vor, erstellt das Unternehmen für jedes Projekt ein individuelles Konzept mit Design-, Statik- und Wirtschaftlichkeitsbericht. Bei einem Besichtigungstermin wird mithilfe einer Vermessungsdrohne ein exaktes dreidimensionales Modell vom Gebäude und der geplanten Anlage angefertigt. Das soll den Kunden die Entscheidung deutlich erleichtern.

PV-Rechner liefert erste Einschätzung

Um Anfragen zu gewinnen, setzt der Betrieb auf den solarmaker, einen digitalen PV-Rechner der wunderwerk software GmbH aus dem Bezirk Kitzbühel in Tirol. Interessenten geben dort grundlegende Daten wie Adresse und Stromverbrauch ein und können optional Wärmepumpe oder Ladestation für Elektroautos berücksichtigen. Auf dieser Basis erhalten sie eine erste Einschätzung zu Anlagengröße, Kosten und Amortisation und schicken ihr Projekt als Anfrage ab.

„Viele Endkunden wissen ungefähr, was Photovoltaik macht, aber nicht, wie viel sie ihnen im eigenen Haus wirklich bringt“, erklärt wunderwerk-Geschäftsführer Christoph Niedermoser. Interessierte PV-Betriebe können den solarmaker 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich testen. Ziel sei es, mehr Menschen für Photovoltaik zu begeistern, Klarheit zu schaffen und zugleich PV-Betriebe zu unterstützen.