Auf einer Fläche von insgesamt 95.000 Quadratmetern erstreckt sich das Betriebsgelände der Andritz AG am Standort in Graz. Vom Wareneingang bis zur Verladung der Materialien und Produkte sind ausgeklügelte Logistikprozesse erforderlich. Um die Transportwege im Betrieb zu optimieren, setzt das Unternehmen auf eine Technologie aus der Lipizzanerheimat: Das Voitsberger Unternehmen TAGnology hat die Abläufe in der Transportorganisation neu strukturiert.
Im Rahmen eines Businessmeetings des ACstyria Mobilitätsclusters im „Austrian Institute of Innovation“ in Voitsberg erklärten Martina Klöckl und Robert Eicher von der Andritz AG die Möglichkeiten dieser digitalen Transportlösung. Mithilfe der sogenannten RFID-Technologie können Ladungsträger automatisch identifiziert, zugeteilt und in Echtzeit verfolgt werden. Die Umsetzung ist auch an weiteren Standorten der Andritz-Gruppe geplant.
TAGnology-Geschäftsführer Markus Schriebl demonstrierte vor Ort, wie diese Technologie aus dem Bereich der „Smart Logistics“ in der Praxis funktioniert und gab den Gästen Einblicke in die technologischen Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten moderner RFID-Lösungen. Isabella Musger vom ACstyria Mobilitätscluster stellte das Förderprogramm „Enabling Transformation“ vor. Ziel des Programms ist es, Unternehmen zu unterstützen, die die Digitalisierung und Nachhaltigkeit vorantreiben.
Energie-Stelen werden getestet
TAGnology investiert auch in Start-ups: Die vertikale Windturbine „stelecon“ holte 2024 eine Auszeichnung im Rahmen der Verleihung des Staatspreises Design nach Voitsberg. Inzwischen wurde bereits eine Testanlage auf der Sommeralm errichtet. Künftig soll die von Wind und Sonne angetriebene Turbine in der Steiermark und weltweit Strom erzeugen.