Kurz nach 16 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Maria Lankowitz, die Polizei sowie das Rote Kreuz zum Friedhof in Maria Lankowitz alarmiert. Dort war ein Mann mittleren Alters, der den Friedhof besucht hatte, unter einem Grabstein eingeklemmt worden.

Ihm war plötzlich schwindlig geworden, deshalb hielt er sich an einem Grabstein fest, der daraufhin umkippte, schildert eine Beamtin der Polizeiinspektion Köflach.

Passanten befreiten den Mann

Als die Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, hatten Passanten bereits beherzt eingegriffen und den Mann mit vereinten Kräften befreien können, sagt Dominik Kinzer von der FF Maria Lankowitz, der den Einsatz leitete. Die Feuerwehr betreute den Friedhofsbesucher, bis der Notarzt eingetroffen war.

© Freiwillige Feuerwehr Maria Lankowitz

Ins Krankenhaus wurde er auf eigenen Wunsch nicht eingeliefert, schildert Marcel Hausegger vom Roten Kreuz Voitsberg-Köflach. Laut Feuerwehr Maria Lankowitz war der Mann aber leicht verletzt.

Kurz darauf Unfall beim Pibersteiner See

Als die Einsatzkräfte ins Rüsthaus zurückgekehrt waren, kam gleich der nächste Alarm, diesmal handelte es sich um einen Verkehrsunfall im Bereich des Pibersteiner Sees. Ein Pkw-Lenker war von der Straße abgekommen und seitlich gegen einen Baum geprallt.

Lenker leicht verletzt, Auto schwer beschädigt

Die Kameraden rückten gleich wieder aus, auch Polizei und Rettung waren schnell vor Ort, weil sich die Einsatzkräfte noch auf dem Rückweg vom Friedhof befunden hatten.

Der Lenker des Pkws hatte sich leicht verletzt und wurde ins Krankenhaus eingeliefert, bestätigt Marcel Hausegger vom Roten Kreuz. Auch hier ist der Unfallhergang aktuell noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Die Feuerwehr öffnete anschließend die Motorhaube des schwer beschädigten Fahrzeuges mit hydraulischem Rettungsgerät, um die Batterie abzuklemmen, damit Funkenbildung verhindert wird.

Werkstraße während Einsatz gesperrt

Im Anschluss wurde das Unfallauto durch ein Abschleppunternehmen geborgen, die Feuerwehr reinigte den Einsatzort. Die Werkstraße war während des gesamten Einsatzes gesperrt.

Die Einsatzkräfte waren erleichtert, dass beide Vorfälle relativ glimpflich verlaufen waren. „Wir sind dankbar, dass bei beiden Einsätzen nichts Schlimmeres passiert ist“, sagt Dominik Kinzer.

14 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort

Beim zweiten Einsatz war die Feuerwehr unter der Leitung von Hauptbrandinspektor Harald Sorger mit drei Fahrzeugen und insgesamt 14 Kräften vor Ort. Das Rote Kreuz stand mit einem Rettungswagen und drei Mitarbeiterinnen im Einsatz. Auch eine Polizeistreife und der Abschleppdienst waren vor Ort.