Am frühen Freitagabend gegen 18.30 Uhr wurden die Feuerwehren Köflach und Rosental alarmiert. Der Grund: Ein Zug war auf Höhe Rosental in Brand geraten. Wie sich am Einsatzort herausstellte, war der Brand im Motorraum des Zuges ausgebrochen. „Nach der Tunnelausfahrt gab es bereits eine massive Rauchentwicklung. Die Kupplung hat Feuer gefangen und ist abgebrannt“, schildert Einsatzleiter Franz Sommer, Kommandant der FF Rosental.

Aufgrund der strengen Sicherheitsvorschriften dürfen die Gleise erst nach der Freigabe durch die ÖBB betreten werden. Diese erfolgte rasch, sodass die Insassen des Zuges vom Personal im Freien in Sicherheit gebracht werden konnten und der Brand, der bereits mit Feuerlöschern bekämpft wurde, von den Einsatzkräften unter Atemschutz unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Die Fahrgäste wurden evakuiert

Die Fahrgäste wurden vom Zugpersonal und dem Roten Kreuz Voitsberg-Köflach betreut, blieben aber glücklicherweise unverletzt und wurden teilweise mit einem Bus der GKB weitertransportiert. „Wäre der Zug bereits im Tunnel zum Stillstand gekommen, hätte es auch anders ausgehen können. Aber so haben alle Verantwortlichen Ruhe bewahrt und gut reagiert“, resümiert Sommer.

Während der Einsatzdauer war die B 70 zwischen Rosental und Köflach in Fahrtrichtung Köflach nur einspurig befahrbar. Im Einsatz standen die Feuerwehren Köflach und Rosental mit jeweils drei Fahrzeugen und rund 40 Mann, sowie zwei Fahrzeuge des Roten Kreuzes, der Einsatzleiter der ÖBB und die Polizei.