Um vier Uhr morgens rissen die heftigen Erdstöße die Menschen in der syrischen Provinz Idlib aus dem Schlaf. Es ist Montag, der 6. Februar. Die Schwester von Ahmed Abdulmalek spürt das heftige Wackeln der Wände. "Sie dachte, dass sie träumt", erzählt Abdulmalek. Es war kein Traum, es war ein heftiges Erbeben der Stärke 7,8, das mehr als 20.000 Menschen in der Türkei und Syrien in den Tod riss. Abdulmalek war zum Zeitpunkt des Unglücks in Weiz, wo er seit eineinhalb Jahren lebt. Dort erreicht ihn auch der Anruf eines Freundes, der ihm von der Katastrophe erzählt.
Betroffen vom Erdbeben
Seine Familie wurde in Syrien von wackelnden Wänden geweckt
Ahmed Abdulmaleks Familie wurde von dem schweren Erdbeben in einem Dorf in der syrischen Provinz Idlib geweckt. Sie konnten sich rechtzeitig retten. Der 28-Jährige lebt in Weiz und steht über WhatsApp mit ihnen in Kontakt.
© Julia Kammerer