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Unwetter über dem Bezirk WeizZwischenzeitlich Tausende Haushalte ohne Strom

Unwetter zogen am Dienstagabend über Bezirk Weiz hinweg ++ Zahlreiche Feuerwehreinsätze, vor allem im oberen Feistritztal ++ Massive Stromausfälle im Norden des Bezirks ++ Sturmböen ließen zahlreiche Bäume umstürzen

Über die Straße liegende Bäume gab es im Bezirk Weiz - hier in Birkfeld - zuhauf © FF Birkfeld
 

>>Gesamtüberblick über das Unwetter in der Steiermark, im Zuge dessen im Grazer Stadtpark auch ein Todesopfer zu beklagen war<<

9.05 Uhr: Nach wie vor sind 1000 Haushalte - vor allem im Bezirk Weiz - ohne Strom. "Besonders im Raum Fischbacher Alpen sind viele Zufahrtswege noch von Bäumen versperrt", erklärt Urs Harnik-Lauris von der Energie Steiermark.

23.10 Uhr: In den späten Abendstunden zwischen Gasen und Birkfeld immer noch gesperrt war die L104 Breitenauerstraße, wie die Antenne Steiermark berichtet. Ausweichen ist über die Teichalmstraße möglich.

23 Uhr: Die L114 zwischen Fischbach und Birkfeld wurde von einigen ungestürzten Bäumen blockiert, die von den Feuerwehren Fischbach und Birkfeld von der Straße geräumt werden mussten. Die Fischbacher Kameraden, die mit 26 Mann und drei Fahrzeugen im Einsatz waren, haben den Einsatz mit einem Video dokumentiert:

 

21 Uhr: Laut Auskunft von Patrick Friedl vom Bereichsfeuerwehrverband Weiz mussten die Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk bisher 48 Einsätze abarbeiten. Die Haupteinsatzgebiete liegen dabei im Norden im Raum Fischbach, Birkfeld und Strallegg. "In Piregg in der Gemeinde Birkfeld wurde eine Hochspannungsleitung auf einer Länge von 300 Metern von Bäumen durchschlagen", sagt Friedl. "Und in Strallegg ist ein Baum auf einen Pkw gefallen. Von Verletzten liegen uns bisher aber zum Glück keine Meldungen vor."

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20.45 Uhr: Die orkanartigen Unwetter führten auch zu Stromausfällen. Hunderte Bäume wurden entwurzelt, die Sturmböen richteten großen Schaden am Leitungsnetz an. "Kurzfristig waren rund 500 Trafostationen und mehr als 14.000 Haushalte in der gesamten Steiermark außer Betrieb. Unsere Monteure unternehmen alles, um möglichst schnell die entsprechenden Reparaturen durchzuführen. Der flächendeckende Einsatz läuft auf Hochtouren", sagt dazu Urs Harnik von der Energie Steiermark. Insbesondere das obere Feistritztal sowie der Passailer Raum sind von den Netzausfällen betroffen (siehe Karte). Stromausfälle gab es aber auch im Süden des Bezirks etwa im Gleisdorfer Raum.

 

Die roten X zeigen ausgefallene Stationen (Stand 20.37 Uhr). Foto © Energie Steiermark

20.20 Uhr: "Die Lage hat sich schon längst beruhigt, es hat zuerst sehr bedrohlich ausgeschaut", informiert Franz Greimel, Kommandant der Passailer Feuerwehr. 18 Mann Passailer Feuerwehrleute standen mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Derzeit ist ein Teil der Kameraden immer noch damit beschäftigt, mehrere Bäume im Ortsteil Tober, der auf ein Carport gefallen ist, zu entfernen. Zuvor waren einige Bäume, die auf die Straße nach Haufenreith gefallen waren, wegzuräumen. Auch ein Auto wurde von einem Baum getroffen und beschädigt. "Von Überschwemmungen sind wir zum Glück verschont geblieben", sagt Greimel.

20.10 Uhr: "Bis 19.30 Uhr wurden auf Grund von Starkregen, Sturmböen und Gewitter rund 35 Unwettereinsätze mit 20 Feuerwehren abgearbeitet. Einige Feuerwehren sind nach wie vor im Einsatz", informiert Patrick Friedl vom Bereichsfeuerwehrverband Weiz. "Die Einsatzschwerpunkte liegen im oberen Feistritztal, vor allem auch im Gebiet rund um Strallegg, Birkfeld und Passail." Auch die Feuerwehr Plenzengreith ist jetzt im Einsatz.

19.54 Uhr: Erste Fotos von den Feuerwehreinsätzen: Die Feuerwehr Obergroßau musste zu einer Baumbergung nach Käferberg ausrücken. Anschließend absolvierte die Wehr eine Kontrollfahrt durch das Ortsgebiet von Obergroßau.

Baumbergung in Obergroßau-Käferberg Foto © FF Obergroßau

19.40 Uhr: Entspannung der Wetterlage scheint in Sicht. Stephan Offner schreibt auf Facebook: "In Gleisdorf ist schon wieder alles vorbei - Gott sei Dank".

19.25 Uhr: 28 Unwettereinsätze in nur einer Stunde verzeichnen die Feuerwehren im Bezirk Weiz derzeit bereits. Auch Falkenstein, Markt Hartmanndorf, St. Kathrein am Hauenstein und Fischbach sind ausgerückt.

19.05 Uhr: Die B64 Rechbergstraße ist zwischen Weiz und Passail aufgrund mehrerer umgestürzter Bäume gesperrt. Ausweichen ist nur großräumig möglich.

Auch auf der Frohnleitener Seite ist die B64 durch umgestürzte Bäume blockiert Foto © Siegfried Ulrich

19.00 Uhr: Derzeit sind 13 Feuerwehren im Unwettereinsatz. Die jüngsten Ausrückungen: Feuerwehren Etzersdorf, Ratten, Koglhof, Passail.

18.55 Uhr: Weitere Feuerwehreinsätze stehen bevor. Jetzt sind auch Gasen, Miesenbach und Weiz unterwegs.

Susanne Schaller postet ein Video aus Obergroßau (Sinabelkirchen) auf Facebook:

18.45 Uhr: Auch die Feuerwehren Birkfeld, Strallegg und Obergroßau rücken aus.

18.35 Uhr: Nun rücken auch bereits die ersten Feuerwehren zu Unwettereinsätzen aus: Hohenkogl, St. Kathrein/Offenegg und Fladnitz an der Teichalm.

Unwetter: Fotos aus dem Bezirk Weiz

Kleeberg, Blickrichtung Graz

Facebook/Hannes Janisch

St. Kathrein am Offenegg

Leserreporter

Naas

Facebook/Mario Geier

Albersdorf

Facebook/Katrin Jana

Pöngraben bei Sinabelkirchen

Facebook/Manuela Neuherz
Facebook/Andrea Haubenhofer

Gleisdorf

Facebook/Alex Purkarthofer
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18.30 Uhr: Die Unwetterfront, die Dienstagnachmittag von der Koralm über die Steiermark gezogen ist und dem Großraum Graz Starkregen und hohe Windgeschwindigkeiten bescherte, erreicht nun auch den Bezirk Weiz.

Facebook/Lukas Schlemmer Foto © Unwetter-Ansicht aus Weiz

Die Gewitterwarnkarte der Österreichischen Unwetterzentrale ist in die Farben Rot und Violett (die beiden höchsten Warnstufen) getaucht. Von den meisten Orten im Bezirk ist die Unwetterfront nun am Himmel bereits deutlich sichtbar.

Screenshot/Österreichische Unwetterzentrale
Screenshot 18.24 Uhr: Der Bezirk Weiz ist auf der Gewitterwarnkarte in Rot und Violett getaucht © Screenshot/Österreichische Unwetterzentrale

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