Wolf im VerdachtRätselraten nach drei gerissenen Kälbern und einer toten Kuh

In Glashütten am Wechsel wurden am Montag drei zerfleischte Kälber aufgefunden. Eine ausgewachsene Kuh strangulierte sich in einem Dickicht. Ein DNA-Abstrich soll Klarheit bringen. Landwirtschaftkammer und Landesjägerschaft planen für kommende Woche einen Krisenstab.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Ein DNA-Abstrich soll aufklären, ob ein Wolf die Kälber getötet hat © Frank
 

Seit vergangenen Montag kursieren im Bezirk grausame Fotos: Sie zeigen gerissene Fleckviehkälber, zum Teil an- oder beinahe aufgefressen auf einer Alm nahe Glashütten am steirischen Wechselgebiet liegend. Die Landesjägerschaft hatte unmittelbar Alarm geschlagen, das Weidegebiet wurde vom Besitzer evakuiert.

Kommentare (2)
Pragmatikus
10
55
Lesenswert?

Ist schon richtig,

dass man das DNA-Ergebnis abwartet, aber wer/was wirds wohl sonst gewesen sein. Letztlich aber doch egal, passieren wird nix, denn in der EU ist der Wolf die heilige Kuh und unsere landwirtschaftlichen Nutztiere sind seine Futtertiere. Das ist wohl nur noch in unserer Wohlstandsgesellschaft so möglich und letztlich erziehen wir den Wolf zum Kulturfolger, mit all den unliebsamen Überraschungen die da noch kommen mögen. Auch die Folgen für die Almwirtschaft sind den Mitheulern des Wolfes leider nicht bewusst.

pescador
41
11
Lesenswert?

Wolf im Verdacht

In Österreich gilt noch immer die Unschuldsvermutung bis das Gegenteil bewiesen ist!