Es riecht nach Butterkeksen und Desinfektionsmittel. Erich Spandl greift nach der Fernbedienung für sein TV-Gerät. Seit sieben Jahren lebt er im Hartberger Menda. Sein Einzelzimmer bedeutet ihm alles, doch Gesellschaft liebt er wie kein anderer. An die Zeit ohne Menschen, wie er die Pandemie bezeichnet, erinnert er sich kaum. „Zweimal hat es mich erwischt. Vor meinen Augen hab ich nur noch das sperrige Sauerstoffgerät, das neben meinem Bett gestanden ist und geblubbert hat“, erzählt der Pensionist.