Die Serie an Forstunfällen in der Oststeiermark reißt nicht ab: Nach mehreren teils schweren Unfällen um Neujahr, wurden die Einsatzkräfte am Samstagvormittag zu einem Einsatz in St. Lorenzen am Wechsel alarmiert. Ein 56-Jähriger war dort im Bereich des Matzenbach aufgrund eines Windbruchs alleine im Wald unterwegs.

Als der Mann dabei mit einer Seilwinde hantierte, wurde er von einem Baumstamm an den Füßen getroffen und zu Boden geschleudert. Der 56-Jährige wurde dadurch schwer im Bereich des rechten Knöchels verletzt. Um ihn aus dem Gefahrenbereich zu bringen, rückte die Freiwillige Feuerwehr St. Lorenzen am Wechsel mit einer Korbtrage zur Rettung aus dem unwegsamen Gelände aus.

Im Anschluss wurde der Mann an das Rote Kreuz Vorau und den Notarzt übergeben, die Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführten. Der verletzte Mann wurde schließlich in das LKH Oberwart eingeliefert. Neben den Rettungskräften und der Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 25 Feuerwehrkräften vor Ort war, standen die Polizeiinspektionen Rohrbach an der Lafnitz und Vorau im Einsatz.

Die Feuerwehr brachte den Mann aus dem Gefahrenbereich
Die Feuerwehr brachte den Mann aus dem Gefahrenbereich © FF St. Lorenzen am Wechsel

Bereits vor der Häufung zum Jahreswechsel gab es im Vorjahr zahlreiche Forstunfälle zu beklagen: Mit mindestens 43 Toten in ganz Österreich musste man 2024 sogar einen traurigen Rekord verzeichnen. Die meisten davon (14) passierten in der Steiermark.