Judenburg"Existenzielle Not": Vernetzung soll den Ärmsten helfen

In Judenburg wurde zum ersten Vernetzungstreffen rund um das Thema "existenzielle Not" geladen. Angedacht ist bald eine Befragung der Bevölkerung, Angebote sollen bekannter gemacht werden.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Maria Rottensteiner, Gernot Heimgartner und Daniel Peter Gressl © kk
 

Not ist unsichtbar - aber es gibt sie, auch in Judenburg. Alleinerziehende, die zur Monatsmitte keine Lebensmittel mehr kaufen können, weil das Geld aus ist. Kinder, die hungrig in die Schule gehen müssen. Junge Menschen mit schweren psychischen Problemen, die mit ihrer Miete monatelang im Rückstand sind und kaum das Haus verlassen können. Viele dieser Fälle landen am Schreibtisch von Gernot Heimgartner, der seit rund zwei Jahren die Beratungsstelle für Wohnungssicherung in der Judenburger Schlossergasse führt. "Zu uns kommen hauptsächlich Mieter aus Gemeindewohnungen, aber grundsätzlich jeder, der sich die Miete nicht mehr leisten kann. Ich habe schnell gemerkt, dass es schwer ist, alleine etwas zu bewirken."

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.