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"Zeit zu handeln"Unterschriftenaktion für die Freigabe des Wolfes zum Abschuss

Nach mehreren Wolfsrissen fordert der „Steirische Agrar- und Umweltclub“ unter Obmann Matthias Kranz den generell erlaubten Abschuss von Wölfen. Kritik an Tierschützern.

An dieser Stelle im Spielberger Ortsteil Lind wurde ein Schaf gerissen, weitere zwei ganz in der Nähe. Nun gibt es einen Elektrozaun. Alois Deutinger, Matthias Kranz und Michael Puster fordern Abschuss- Erlaubnis für Wölfe
An dieser Stelle im Spielberger Ortsteil Lind wurde ein Schaf gerissen, weitere zwei ganz in der Nähe. Nun gibt es einen Elektrozaun. Alois Deutinger, Matthias Kranz und Michael Puster fordern Abschuss- Erlaubnis für Wölfe © Josef Fröhlich
 

Wenn Matthias Kranz sich hinter eine Sache klemmt, wissen alle, die ihn kennen: Er kann hartnäckig sein, um seine Anliegen durchzusetzen. Jetzt klemmt sich Kranz beim Thema Wolf dahinter: „Es ist genug geredet, es gehört gehandelt“, fordert der frühere Knittelfelder Bauernkammerobmann den generell erlaubten Abschuss.
Der von ihm vor etlichen Jahren gegründete „Steirische Agrar- und Umweltclub“ startet eine Unterschriftenaktion mit dem Titel „Gegen Tierleid – zur Erhaltung unserer Almen, daher für freien Abschuss des Wolfes“. In der Spielberger „Burg“ erläuterten Matthias Kranz, sein Mitstreiter Michael Puster und der Spielberger Bauer Alois Deutinger gestern ihr Anliegen. Kranz: „Wir sind 140 Jahre gut ohne Wolf ausgekommen und werden es weiterhin tun.“ Sein Motto sei „Weidetiere statt Wolfsreviere“.

Kommentare (17)

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beneathome
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Einfallslosigkeit

Dort von Bauern und Sammler einfallen bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Das hat schon in der Steinzeit angefangen und heute sieht man an unserer „Kulturlandschaft“ was daraus wird.
Und Jäger können auch nur mehr mit Zielfernrohr und Schalldämpfer etwas erledigen. Einfangen und umsiedeln haben sie nicht gelernt und verstehen wohl auch nicht wie so etwas gehen könnte. Feine Jagdgesellschaft haben wir da. Na ich würde eher sagen, „Bauern und Sammler“.

Limone2
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Jagd

Die Jagd auf Wölfe und Bären erinnert mich an die vielen Tiere, welche auch vom Aussterben bedroht sind, wie in Afrika Nashörner, Löwen oder Asien Tiger etc. In der Natur werden nur schwache und kranke Tiere von Raubtieren gerissen. Alles Andere ist für mich nur Scheinheiligkeit und Profitgier. Die Schafe kommen im Allgemeinen neben Zucht alle zur Schlachtung. Wie es scheint eifern wir Brasilien nach!

wasloswerden
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Einzelabschüsse...

...zu genehmigen,erscheint mir die einzige Lösung.

melahide
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Ja

„Also ich bin für den Erhalt der Natur. Also, so lang I damit an Profit mach. U d Wolf der ein Reh reißt brauch i ned. Die Knall ich vom Hochsitz schon selber ab“

geronimo35
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Ja,

ich finde toll, dass man für den Erhalt der Natur ist!
Meiner Meinung nach verhält sich ein Wolf aber viel natürlicher als der Mensch. Über den Rest sollte man gut nachdenken!

Immerkritisch
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Trophäenjäger

Und als Trophäe an die Wand hängen - sie sind ein ganz Gscheiter!

Reipsi
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Ich versteh das ganze

nicht, was ich gehört habe wird das alles ja vom Staat ersetzt , dann gibt es ja keinen Verlust.

Sam125
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Reipsi haben sie schon einmal gesehen wie es ausschaut,wenn ein Wolf in eine

Schaf-oder Rinderherde eindringt und dann fast immer mehrere Tier grausam tötet und nur bei einem Tier etwas frisst! Alle anderen verletzen und getöteten Tiere,(auch trächtige Muttertiere oder Kälber)wie auf einem Schlachtfeld zurück lässt,weil die Tiere eingezäunt nicht fliehen konnten! Bitte wie dumm sind diese sogenannten Tierschürzer,dass sie den Jägern vorwerfen aus reiner Mordlust die Wölfe abschießen zu wollen!Schaut euch einmal diese Bilder an. Außerdem vermehrt sich der Wolf dank Nahrungsüberangebot auch noch sehr schnell und aus zwei Wölfen eird es in kurzer Zeit viele WOLFRUDELN geben,die dann bis in die Täler kommen und der Mensch wird seine Nuttiere wieder angeleint in die Ställe sperren müssen!Na was für Tierschützer haben wir dann da?Ja lasst nur den Wolf kommen und vermehren,denn dann ist es so wie mit den Raben in der Kaiserfeldgasse,wo viele Raben,vieles angerichtet haben,denn über wenn etwas überhand muss man es regulieren düfren,sonst wird es zur Plage!

killvandsch
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@scionescio

Mich würde interessieren was sie beruflich machen, dass sie sich das Recht herausnehmen können, dass so über die Bauern zu urteilen. Der Wolf ist längst nicht mehr vom Aussterben bedroht und hat in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft einfach keinen Platz.
Ich kann auch nicht verstehen was uns dazu bewegt uns teilweise das Mittelalter zurückzuwünschen, aber nur dort wo es die eigenen Freiheiten nicht zu sehr einschränkt. Über profitgierige Bauern zu wettern ohne die geschützte Komfortzone zu verlassen kommt schon sehr seicht daher.

Helmut67
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Sonst keine Sorgen.

Bin in der Gegend jeden Tag im Wald unterwegs. Keinen Wolf noch gesichtet. Massentierhaltung die Kälber werden als Abfall der Milchwirtschaft behandelt und durch ganz Europa transportiert eine Schlachtung in Deutschland ist sicherlich viel schlimmer . Als der Wolf was bei uns herum schleicht.

scionescio
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Da operiert jemand auf dem Niveau eines unsäglichen Herrn Kickl und ist eine ausgesprochene Schande für das Naturverständnis einer ganzen Berufsgruppe - schlimm, dass Menschen mit so einer verachtenswerten Einstellung Obmann beim Bauernbund werden können .... aber auch sehr bezeichnend!

Fressen und gefressen werden ist in der Natur die Regel - aber das ist nur solange gut, wie es nicht den eigenen Profit schmälert ... und trotz aller vorgeschobenen Argumente geht es diesen engstirnigen Zeitgenossen nur darum - der fehlende Respekt vor anderen Lebewesen aus Gewinnsucht ist abscheulich (am besten auch gleich die Bären, Adler, Fischotter, etc. ausrotten!)
Manchen geldgierigen Milch- und Fleischproduzenten ist es ja dann auch völlig egal (sobald die Ware Geld gebracht hat), unter welchen indiskutablen Zuständen die verkauften Tiere dann durch ganz Europa gekarrt werden - wenn man die Bilder gesehen hat, kommt man unweigerlich zum Schluss, dass der schnelle Tod durch einen Wolfsbiss eigentlich für so ein Kalb das kleinere Übel ist.
Unnötig wäre die ganze Debatte, wenn die Betroffenen Bauern weniger aufs Geld, sondern mehr auf ihre Tiere schauen würden und sich entsprechende Schutzmaßnahmen leisten würden (Zäune, Hirten, Herdenhunde, ...).
Übrigens: der Wolf war schon lange vor den furchtbar überzüchteten Turbokühen bei uns heimisch!

birgit001
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Tolles Statement.

- kann ich nur so unterschreiben! Der Mensch denkt, er kann stets bestimmen, wo welche Lebewesen „heimisch“ sein dürfen und wo man sie dann ausrotten darf ...
und an die Rotstrichler: macht euch mal Gedanken darum woher euer Schnitzel für 2,90€ kommt dass ihr ja so gerne esst... weil Schnitzel gehört ja schon zu unserer „österreichischen Kultur“ ...

fon2024
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andaman

scionescio wir sind bis jetzt auch ohne Wolf ausgekommen,was soll die Jammerei.

geronimo35
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Nur zum Nachdenken...

...unsere Vorfahren sind in das Gebiet der Wölfe eingedrungen und nicht der Wolf in das Gebiet der Menschen!!!

Babsi81
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2 Seiten

Ich möchte Ihren Artikel nicht kommentieren lieber Vorredner, aber bitte informieren Sie sich mal wie der Wolf jagd. Wir müssen nicht über Tierwohl diskutieren. Aber der Wolf frisst seine Beute bei lebendigem Leib. Nur so zur Information. Ihre Theorie über Herdenschutzmaßnahmen ist ein längst im Knternet zerkautes Thema. Das müssten Sie schon wissen, dass diese Maßnahmen nicht umsetzbar sind, da Zäune für den Wolf lächerlich sind und nicht überall angebracht werden können und ein Herdenschutzhund Wanderer zum Frühstück jausnet. Ja der Wolf war früher da und wie sind die Menschen damals mit ihm umgegangen? Schon mal daran gedacht, dass er früher Angst vor dem Menschen hatte und heute aber nur mehr von Wolfsstreichlern umgeben ist, die meist aus Hochhäusern, dem 5. Stock in die fernen Berge schauen, wo wir mit dem Wolf leben müssen.

oekoLogisch
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Sie verstecken sich hinter einem Pseudonym

Der Kranz Hias traut sich was sagen ohne sich zu verstecken, das ist ein kleiner, aber sehr gravierender Unterschied!

oekoLogisch
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Das SUV Denken

Es ist unverständlich, das Artenschutz an den großen, am Ende der Nahrungskette befindlichen Tieren stattfindet. Aber wie alle Leute, denen Umweltschutz und damit Artenschutz nicht wichtig ist, sich gerne mit erhöhter Position von oben herabschauend mit SUV´s durch die Gegend bewegen, so scheint es auch bei den Artenschützern zu sein. Sie hängen sich auf einem "sichtbaren" Tier auf, noch dazu gibt es eine Keule gegen die nach Ihrer Sicht umweltbelastend wirtschaftenden Bauern.
1. Bauern produzieren genau das, was sie absetzen können, wenn sichs rechnet. Wolfgeschützte Almen rechnen sich nicht.
2. Artenschutz beginnt bei den Kleinstlebewesen, Pilze und die diversen Bakterien und Bodenlebewesen. Dazu muss man nur Umweltschutz betreiben. So reagieren z.B. Mykorrhizapilze, die in Sympiosen mit Bäumen leben äußerst sensibel auf hohe Stickstoffeinträge und verschwinden manchmal. Das ist ein Teil der Borkenkäferproblematik.
3. Also machen Sie Umweltschutz und-politik. Reduzieren Sie endlich Stickstoff und CO² Emisionen! Das geht nun mal am besten per pedes.
4. Vergessen Sie Tiere, die bedrohend auf Teile der Bevölkerung sind. Das schafft nur Zwist. Reden Sie mit den Bauern und helfen Sie ihnen, in dem Sie ihre Produkte kaufen und wenn die biologischen Ursprungs sind, dann haben Sie die Gewissheit, das Sie der Umwelt Gutes tun und sich in einem schönen Land frei bewegen können.