Herr Schmidhofer, Sie stammen aus dem Bezirk Murau, der ja nicht gerade als Mekka für Computer-Spezialisten bekannt ist. Mit Ende 20 haben Sie aber bereits ein Unternehmen für künstliche Intelligenz ("Leftshift One") mitbegründet, das unter anderem McDonalds zu seinen Auftraggebern zählen darf und erst vor wenigen Tagen ein Millioneninvestment an Land gezogen hat. Wie ist es dazu gekommen?
STEFAN SCHMIDHOFER: Ich habe immer schon gespürt, dass ich Unternehmer werden möchte. Das war von Anfang an in meiner DNA. Deshalb habe ich auch die HAK in Judenburg besucht und an der FH Campus 02 in Graz Innovationsmanagement studiert. Über eine studiumsbegleitende Tätigkeit bei einem Software-Unternehmen bin ich dann auf meine späteren Geschäftspartner getroffen. Eines Tages haben wir fünf alle gleichzeitig gekündigt und unser eigenes Ding angefangen.
Interview
"Bewerbungen liest bald nur noch die künstliche Intelligenz"
Das Software-Unternehmen "Leftshift One" hat Anfang Dezember ein Millioneninvestment an Land gezogen. Im Kleine-Zeitung-Interview spricht Mitbegründer Stefan Schmidhofer (30) über seinen Heimatbezirk Murau, technologischen Fortschritt und prägende Erfahrungen.
© Leftshift One/Fuel