Das Tierdrama ist die eine Seite, das menschliche Drama die andere. Denn die Massenhaltung von Huskys inmitten einer Einfamilienhaus-Siedlung in der Gemeinde Pöls-Oberkurzheim hat die gesamte Nachbarschaft über Jahre an ihre nervlichen Grenzen gebracht. Wie berichtet, entkamen Ende April 15 von 20 Hunden vom Gelände eines Einfamilienhauses mit knapp 900 Quadratmeter Grundfläche. In der Folge stellte sich heraus, dass die Tiere teilweise stark verwahrlost waren, drei mussten eingeschläfert werden, ein Husky wurde tot in der Tiefkühltruhe aufgefunden. Die restlichen Hunde sind im Tierheim, zwei laufen immer noch frei herum. Alle Versuche, sie einzufangen, sind bisher gescheitert.