„Cannabis hab i weiter konsumiert, bis vor zwei, drei Monaten. Im neuen Jahr ned mehr“, sagt der junge Angeklagte, der bereits im Frühjahr 2024 bei Gericht vorstellig wurde. Er gibt zu, von 2018 bis 2023 Cannabis, Speed und Kokain genommen zu haben. „Wieso haben Sie die Chance zur Beratung nicht genutzt?“, will Gerichtsvorsteherin Helene Bader wissen. „Dummheit“, antwortet der Angeklagte kurz und knapp, der schuldig gesprochen wird, vorschriftswidrig Suchtgift konsumiert und gekauft zu haben. Er bekommt eine Freiheitsstrafe von zwei Monaten mit einem Probezeitraum von drei Jahren. „Nutzen Sie die Probezeit, wenn was dazu kommt, müssen Sie sitzen gehen“, entlässt ihn Bader.
Schauplatz Gericht
Mann schlug betrunken zu: „Sie weiß genau, wie sie mich provoziert“
Drogenkonsum und -besitz, Betrug und Körperverletzung sorgten für einen abwechslungsreichen Verhandlungstag am Judenburger Bezirksgericht.
© KLZ / Maria Steinwender