Es ist regnerisch an diesem Dienstagvormittag, der Wind bläst kalt. Trotz der widrigen Umstände nutzt eine junge Familie das Szenario für ein Babybauch-Fotoshooting. Er übt um diese Zeit eben eine besondere Anziehungskraft aus, der Gulsenberg zwischen St. Marein-Feistritz und Kraubath. Das liegt an einer kleinen, zarten Pflanze, dem Heidekraut. Umgangssprachlich Erika oder „Hoada“ genannt, färbt es die Hügel von Gulsen und Ramberg in verschiedenste Lila-Töne. Teilweise üppig, mancherorts auch in Weiß- und Rosatönen. Die Attraktion lockt Hobby- und Profifotografen gleichermaßen ins Murtal, alle auf der Suche nach dem perfekten Hintergrund für Porträt- oder Naturfotografie.
Naturschauspiel
Erikablüte taucht obersteirische Gulsen heuer besonders früh in Violett
Das alljährliche Naturschauspiel der Erikablüte zwischen St. Marein-Feistritz und Kraubath lockt Naturliebhaber und Fotografen in die Region. Dieses Jahr hat die Blüte früher als sonst begonnen.
© KLZ / Maria Steinwender