Im April 2018 erfolgte in Kapfenberg der Spatenstich zum weltweit modernsten Stahlwerk. 350 Millionen Euro und drei Jahre Bauzeit hatte die „High Performance Metals Division“ der Voestalpine dafür vorgesehen. Aber dann kam Corona, und damit wurden aus den drei Jahren fünf Jahre und aus 350 Millionen wurden 467 Millionen Euro - eine Kostenüberschreitung um 33 Prozent. Franz Rotter, Chef der High Performance Metal Division, betonte am Mittwoch bei einem Pressegespräch in Kapfenberg, dass man - stünde man heute vor dieser weitreichenden Entscheidung - wieder in Kapfenberg bauen würde. Und dies trotz hoher Energie- und Arbeitskosten: „Wir haben hier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit höchster Kompetenz. Dies macht andere Standortnachteile wett.“