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Hundekot-DebatteHundebesitzerin erzählt von Anfeindungen und aggressivem Ton beim Gassigehen

Eine Grazer Hundebesitzerin erzählt von Anfeindungen auf offener Straße, der Leobener Bauern-Kammerobmann Andreas Steinegger betont, dass Landwirte keinen "Generalverdacht gegen alle Hundebesitzer" haben.

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"Schon wieder so ein Drecksvieh. Der macht eh nur Dreck!" - Bemerkungen, mit denen Hundebesitzerin Helga Adam aus Graz oft auf offener Straße angegriffen wird. "Wir werden alle über einen Kamm geschoren. Dabei zählt es für mich zur Selbstverständlichkeit, das Hauferl meines Hundes, egal wie groß, wegzuräumen", zeigt sich Adam verärgert. Wie berichtet, tobt im Raum Leoben gerade eine heftige Debatte um Hundekot in Wiesen, der die Gesundheit weidender Tiere gefährde, wie Bauern klagen.

Kommentare (29)
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gberghofer
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Hundebesitzer sind schon ein spezielles Thema.

Ohne Beisskorb in der Straßenbahn, kein Problem in unsere kleine Wiese zu gacken, sie machen ihre eigenen Regeln.

bond007
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Ich bin jetzt auch nicht begeistert von Hunden...

Aber jeden andere Viech scheißt auch in den Wald oder aufs Feld.

Mein Graz
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@bond007

Mit dem Unterschied, dass ein Hund IMMER in Begleitung seines Halters unterwegs ist (und auch sein muss), und das "Gespann" nicht auf eigenem Grund unterwegs ist.

Kühe etwa sind meist unbegleitet und auf der eigenen Weide unterwegs...

Ich selbst habe keinen Hund, allerdings haben wir welche im engsten Familienkreis. Und wenn ich sie einmal zum "Hundesitting" habe und mit ihnen spazieren gehe ist es selbstverständlich, die Hinterlassenschaften wegzuräumen.

Wie bei allen anderen Problemen mit Hunden bewahrheitet sich: das Problem ist immer am anderen Ende der Leine.

chatrouge
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DNA Test für Hunde

und Registrierung. Damit kann man über den Hundekot die Besitzer eruieren und ein Bußgeld verhängen, dass die Kosten und mehr abdeckt.
Drastisch, aber nur so würde das Problem beseitigt.

perosegger
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Alles reglementieren!

Den Autofahrern sofort gps-gestützte Tachoscheiben installieren, die monatlich bei der Behörde abgegeben werden müssen - und damit jede 3 kmh Übertretung geahndet wird. Denn alle Geschwindigkeitsbegrenzungen werden mittlerweile als "Mindestgeschwindigkeit" gesehen...

Flogerl
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Ich hau mich ab !

Was für ein grenzenloser Schwachsinn ?! har har har

oetti68
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Ja

Das Problem ist nicht der Hund sondern die Intelligenz am anderen Ende der Leine.
Ach ja trösten sie sich jeden Tag räum ich die Katzenscheisse von Nachbars Katze aus meinem Gemüsegarten .
Da darf man sich dann nicht aufregen gell?

Beson
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Wenn ich so durch die Naherholungswälder

von Graz spaziere, sind freilaufende Hunde leider oft zu sehen. Jagen junge Rehe durch den Wald etc. Die Besitzer interessiert es nicht bzw. erkennen die Problematik einfach nicht.

lieschenmueller
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Als Hundebesitzerin finde ich es herrlich, nicht mehr Slalomlaufen zu müssen

zwischen den Häufchen auf den Gehsteigen. Es ist nämlich so wie beim Wickeln. Vor den vollen Windeln des eigenen Babys graust einem nicht, bei fremden tut man es ungern. Falls jemand meint, ich vergleiche Kind/Hund - geschenkt und spare es dir.

Und in "freier Natur", also auf Feldwegen etc., stehen in Gemeinden, die drauf schauen*, genauso die Abfallbehälter am Anfang und am Ende zur Entsorgung der schwarzen Säckchen, die noch dazu gratis in zu entnehmen sind, falls man mal selbst keines mit hat von daheim.

Im Grunde könnte das alles kein Problem mehr sein.

*noch ein paar zusätzlich könnten auch nicht schaden, aber über die vorhandenen bin ich schon mehr als froh. Früher gab es das alles nicht (besitze 30 Jahre lang Hunde), und bei 60 Euro Hundesteuer hätte das schon immer drin sein müssen. Damals gab es nur immer den erhobenen Zeigefinger und eine Aussendung in Papierform vom Bürgermeister. JETZT passt's grundsätzlich.

Umea
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Hundekot

Ich mag Hunde. Ich mag aber keine Hundebesitzer die ihr Hunde überall hinmachen lassen und nichts wegräumen.. und die allerschlimmsten sind jene die die Scheiße zwar ins Sackerl geben und dann das Sackerl am Boden liegen lassen. Wie blöd muss man eigentlich sein?????

shorty
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Oder das Sackerl

auf die nächste Zaunsäule legen oder hängen.

AIRAM123
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Wenn’s um die Hundis geht hört der Spaß auf

… bis sie dann wieder schön Urlaub fahren können. Im besten Fall droht dann die Abschiebung… (im schlechtesten Fall wird er ausgesetzt)

lieschenmueller
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droht dann

Ja, bei schwarzen Schafen. Aber der Großteil der Hundebesitzer sieht sein Tier als Familienmitglied und bezieht es total ins Leben mit ein.

AIRAM123
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Ein schöner Wunsch

… reden sie mit den Tierheimen

lieschenmueller
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Außer jemand ist gestorben und hat niemanden mehr, sind es eben DIESE schwarzen Schafe,

die ihr Tier dort abgeben.

Nach so vielen Jahren Hundebesitz kennt man eine große Anzahl von Gleichgesinnten, nämlich die, die auf das gut schauen, was ihnen Anvertraut wurde.

Hier beim Artikel ist man anscheinend nur geschätzt, wenn man kontra Hund plus deren Besitzer ist. Also nicht vom Verfasser, sondern von den Usern, die einzig Dampf ablassen wollen.

Die, die einen haben, schreiben zu 100 Prozent, dass ihnen jene, die sich an nichts halten, genauso auf den Wecker gehen, nämlich weil sie mit ihnen in einen Topf geworfen werden.

Die Mehrzahl der Hunde ist aber NICHT im Tierheim. Ein Hoch auf die Betreiber, die sich um die kümmern, die nicht das Glück hatten auf einen guten Platz zu kommen.

lieschenmueller
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"nur geschätzt, wenn man kontra"

Das nehme ich jetzt zurück. Nach Durchlesen der restlichen Beiträge, von denen die meisten sehr vernünftig schreiben.

Vem03
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Wie

Würde sie reagieren wenn man auf ihre Wiese kackt?

lieschenmueller
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Wie?

Toiletten-Gehen kann ein Hund leider nicht. Also liegt es rein am Besitzer.

Jelineck
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Hunde an die Leine

Dann können sie auch nicht in fremde Wiesen kacken.

lieschenmueller
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Meiner IST an der Leine (Ausziehleinen bieten einen Raum von bis zu 8 Metern für den Hund), Freilauf ist eh kaum wo möglich mehr,

weil 1. es viel mehr Hundebesitzer gibt als vor Jahren und Hunde sich - genau wie Menschen auch - nicht immer sympathisch sind. Zumindest auf den ersten Blick. Und 2. weil auch zig Läufer, Reiter etc. die Feldwege nutzen. Diese haben selbstverständlich das Anrecht, nicht geängstigt (manche Leute haben eben Furcht vor auch einem noch so kleinen Hund) zu werden.

Seitlich des Feldweges SIND aber WiesenRÄNDER. Man entfernt Häufchen dort wie da.

Bin täglich 2 Stunden mit dem Hund unterwegs, sehe äußerst selten eine Hinterlassenschaft von einem, weil siehe mein Vorposting.

Der Großteil, der sich vorbildlich verhält, büßt halt mit mit jenen, die sich an nichts halten. Wie überall.

gartenmonika
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Danke

Danke für das Verständnis, dass manche Menschen Angst vor Hunden haben. Ich würde mehrmals gebissen und habe echt Panik. Auch wurde mein kleiner Sohn von einem kleinen Hund umgeworfen. Es ist selten, dass man mit dieser Angst von Hundebesitzer ernst genommen wird. Und ich will auch keine Hundeschnauze zwischen dei Beine gesteckt bekommen.

lieschenmueller
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@gartenmonika

Glauben Sie mir, auch Hundebesitzer selbst sind nicht begeistert, wenn ein fremder Hund plötzlich an einen als Person und das eigene Tier heranstürzt.

Untersberger
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Ich mag Hunde

allerdings wenn ich wieder mal in einen Hundekot steige hasse ich denjenigen intelligenzbefreiten Hundebesitzer

jg4186
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Anfeindungen und aggressiver Ton

Kenn ich - anders herum: Ich habe Hundebesitzer (Rottweiler) gebeten, seinen Hund anzuleinen und/oder an der Leine zu führen - er hat mich massiv bedroht in einem sehr aggressivem Ton. Es gibt schon Hundebesitzer, denen man ein Tier nicht überantworten sollte - aber es schauen alle weg - mein Gang zur Polizei brachte gar nichts: "Wir können doch nicht bei jedem ....." Wir haben ein Problem mit Hunden in der Stadt - wegschauen geht nicht mehr!

isogs
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Leider

Am viel begangenen Wanderweg auf den Schöckl liegen am Wegrand viele Hundstrümmerl! Dabei laufen viele Kinder am Weg und Wegrand. Wegräumen? Leider nur die Wenigsten.

gm72
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Verstehe beide Seiten!

Ich bin selbst Hundehalter und räume JEDES Hundtrümmerl weg, von dem sich mein Hund während des Gassi-Gehens löst. Dieses Selbstverständnis haben leider nicht alle Hundebesitzer, und es ärgert mich maßlos, wenn ich unterwegs in viel zu großer Häufigkeit die Überreste anderer Vierbeiner sehe, deren Besitzer wohl auch vergessen haben, dass es eine gesetzliche Verpflichtung gibt, aufzuräumen was der eigene Hund aus biologischen Gründen absondert. Diese Unvernunft der "unbelehrbaren" Hundehalter führt leider dazu, dass auch über die Braven zu Unrecht geurteilt wird. Erst kürzlich wurde ich von einem Anrainer angeherrscht, obwohl und nachdem ich restlos(!) entfernt hatte, was mein Hund liegen ließ. Das ist die logische Konsequenz, wenn es zu viele gibt, denen es im wahrsten Sinne sch..ßegal ist. Schade, denn es ist so einfach, sauber zu bleiben!

 
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