Im Jahr der Flüchtlingskrise 2015 herrschte in der „Zeltstadt“ in Spielfeld ein reges Kommen und Gehen. Das Grenzmanagement mit Grenzzaun und Registrierung sollte den Ansturm der Menschen, die nach Zentraleuropa drängten, in geordnete Bahnen bringen. 6000 Migranten konnten dort vorübergehend für einige Tage aufgenommen und dann mit Bussen in Quartiere weiterverteilt werden. Doch nun stehen drei Großzelte schon seit zwei Jahren leer. Und trotzdem sorgen sie Monat für Monat für erhebliche Kosten und in der Region schon für einiges Kopfschütteln.