Kotzbeck-Loh, Wölfl, Strohmayer – die Liste traditionsreicher Grazer Bäckerfamilien, die vom Markt verschwunden sind, ist lang. Seit Jahren beklagt man im Land das "Bäckersterben". Doch zwei der großen Namen dieser Stadt stemmen sich gegen die Krise, ja begegnen ihr sogar mit einem Expansionskurs, sperren Filiale um Filiale auf. Im Wettlauf um die besten Standorte platzieren Sorger und Martin Auer ihre Läden oft fast Schulter an Schulter oder vis-à-vis. Etwa in der Waltendorfer Hauptstraße, bei den Standln auf dem Jakominiplatz, bald rund ums ORF-Zentrum oder in Reininghaus. Man scheint einander genau im Blick zu haben.
Wer ist Grazer Semmelkaiser?
Duell der Brot-Giganten: Warum Sorger und Auer immer größere Brötchen backen
Die Bäckereien Martin Auer und Sorger sind im Expansionswettlauf um neue Filialen und Cafés in Graz. Was sie antreibt und wie sie ihren jeweiligen Konkurrenten sehen.
© Fuchs, Auer