Aufregung nach ''Welt''-Interview Neos "entsetzt über weitere Tito-Episode von Bürgermeisterin Kahr"

Eine Kommunistin als Bürgermeisterin der zweitgrößten Stadt Österreichs - das zieht auch in Deutschland. Der Welt gab Elke Kahr ein Interview und distanziert sich erneut nicht von Tito.

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KONSTITUIERENDE SITZUNG DES NEUEN GRAZER GEMEINDERATS: KAHR
Elke Kahr, KPÖ-Chefin und Bürgermeisterin von Graz © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Elke Kahr und ihre Haltung zu Josip Broz Tito - das sorgt immer wieder für Debatten. 2014 hatte sie ein Tito-Portrait am Büroschreibtisch stehen, heuer im Herbst wurde sie in einer kroatischen Zeitung mit "Tito ist mein Vorbild" zitiert und jetzt äußert sie sich auch in der deutschen "Welt" über den Präsidenten Ex-Jugoslawiens, der dort mit harter Hand regierte.

Kommentare (50)
Styrian007
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Artikel verschwunden

Wohin ist eigentlich der Artikel verschwunden, in dem Ehmann Kritik an Kahrs fehlender Distanzierung übt?!

Kleine Zeitung
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Artikel

Ihre Frage habe ich weitergeleitet.
Freundliche Grüße aus der Redaktion

heri13
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Das Tito den Blockfreien Staaten angehört hat, schreiben die neos nicht.

Das er keine andere Möglichkeit hatte ,das Land zusammenzuhalten agierte er leider mit Gewalt.
Was ist aus Jugoslawien nach Tito geworden, ein Land das nicht zum Frieden kommt.
Dabei möchte ich sagen,das ich Titos Politik nicht verteidige, weniger noch befürworte.
Die neos sind eine versager Partei, die mit Anwürfen Sieger Parteien beschädigen wollen.

ma12
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HaHa

Wer sind die NEOs. Ein Haufen Gescheiterter von der ÖVP und DIE wollen den Zeigefinger erheben? Selber alles LOSER!

Kobold76
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Tito

als einen lupenreinen Demokraten hinzustellen, ist an politischer Unaufrichtigkeit nicht mehr zu überbieten! Was wohl die Angehörigen der zehntausenden ermordeten und hunderttausenden vertriebenen Volksdeutschen (z.B. aus Gottschee und der Untersteiermark) dazu sagen? Ich sage: Lernen Sie Geschichte Frau Elke!

Zwiepack
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"Machen Sie mir dieses Land wieder Deutsch!"

Als Hitlers Scherge Uiberreuther diesen Befehl nach dem Einmarsch in Jugoslawien lustvoll ausgeführt hat, haben die Volksdeutschen gejubelt.

Kollaborateure mit fremden Mächten haben sich noch nirgendwo belie´bt gemacht!

Warum hätte es hier anders sein sollen?
Wer muss jetzt Geschichte lernen?

amsel35
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Ja genau!

Und deshalb gibt es im ehemaligen Ostblock keine kommunistische Partei von Bedeutung mehr.

menatwork
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Differenzieren ist die Sache der Neos nicht

wenn man wie schon im Wahlkampf tatsächlich keine anderen Ideen hat als sich als 5.Rad der ÖVP anzubieten, dann fällt einem auch zu Tito nichts anderes ein als das, was ÖVPler für den mainstream halten.

Die Sichtweise von Elke Kahr hat auch außerhalb des ehemaligen Jugoslawien mehr Anhänger als die Sichtweise der Ustascha-Faschisten und der Nationalisten, die Jugoslawien zerstört haben - letzeres mit mehr Unrecht und Opfern erkauft, als man Tito vorhalten könnte.

Styrian007
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Schwentner

Die Grazer Grünen waren mal Menschenrechtspartei. Jetzt sind sie Steigbügelhalter einer „Kaderpartei“ des Kommunismus. Für das Vizebürgermeisteramt kann man so manch frühere Einstellung schon mal über Bord werfen…

amsel35
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A propos Kaderpartei,

ist jemandem außer mir schon aufgefallen, daß die rigorosen KPÖ-Verteidiger im Forum zwar nur wenige sind, die sich aber umso öfter und lauter zu Wort melden?

rouge
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Gekünstelte Aufregung

Wo war/ist die Empörung über die Machenschaften der Grazer FPÖ? Über deren Nähe zu den Identitären?
Kahr hat sich mehrmals von dieser Art des Kommunismus distanziert.
Arbeitet endlich im Gemeinderat zum Wohl unserer Stadt, bringt euch bei Sachthemen ein und nehmt die Wahlniederlage zur Kenntnis!

Carlo62
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@rouge

Themenverfehlung!

Lodengrün
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Tito

ist doch nur der Aufhänger. Sie brauchen einfach etwas um Frau Kahr und Co an den Karren zu fahren. Und diese Anpatzerei wird kein Ende finden. Sie verdauen die Niederlage nicht. Eine Analyse der Abwahl wäre angebracht, da man aber nichts falsch machte kann man zum Grätschen übergehen.

Heike N.
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Schaut einmal wer alles beim

Begräbnis von Tito war und dann empört Euch weiter.

Tito wurde von der gesamten westlichen Welt gehuldigt, und nicht nur von dieser

Styrian007
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Wer ist wirklich verwundert?

Trotz aller kühler Professionalität, trotz größtmöglichen Marketinggeschicks, trotz aller Vernunft - die Kommunisten und allen voran Kahr und Krotzer, schaffen es einfach nicht sich ganz klar vom lupenreinen Hardcore-Kommunismus zu distanzieren. Diesen Verrat an ihrer Ideologie wollen und können sie nicht begehen, da riskieren sie schon lieber (halb)kritische Berichterstattung und in weiten Zeilen der Bevölkerung Unwohlsein über die Ideologie, die das andere Wirken von der Bürgermeisterin immer überschatten wird.
Es ist die alte Leier Ewiggestriger: „Früher war nicht alles schlecht“ gibt es offensichtlich auf jeder Seite des Extremem…

amsel35
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Das ist wie bei den Impfgegnern,

je mehr man die KPÖler mit Argumenten zu überzeugen versucht, desto sturer halten sie an ihrer, für sie einzigen Wahrheit fest.
Man kann nur die KPÖ-Wähler etwas aufrütteln, die sich bei der Wahl haben blenden lassen.

Pragmatikus
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Wieso, liebe Leute

soll sich eine Kommunistin von Kommunisten distanzieren? Die Grazer haben bekommen, was sie gewählt haben.

Lodengrün
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Haben Sie das

bei Eustacchio, Sickl, Sippel,….auch geschrieben? Sie dürfen auch jetzt noch sich über die großartige Arbeit, vor allem in finanzieller und identitärer Hinsicht, äußern.

LaoQui
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Ein bisschen Geschichte zum Nachdenken.

Als Tito 1967 zu Besuch in Graz war, natürlich als Staatsmann mit allen Ehren empfangen, wollte er "nach Eggenberg" gefahren werden. Alles klar - ins Schloss - dachten die Grazer und steirischen Politgrößen. Aber nein, nach der Unterführung zeigt er nach rechts, in die Waagner-Biró-Straße. Großes Erstaunen, wohin will er? Er ließ an der Ecke zu Starhemberggasse halten, stieg aus, sah sich um und sagte: "In dieser Kaserne, glaube ich, habe ich 1904 als Rekrut von Kaiser Franz Joseph gedient."

winequeen
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Dann wäre er bereits als 12-Jähriger bereits beim Heer gewesen… Tito ist 1892 geboren 😉

LaoQui
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Ja, es war natürlich 1914!

Freut mich, dass mein Beitrag geprüft wurde! Baue ich sonst auch gerne in Beiträgen ein, um zu sehen, ob jemand genau liest; diesmal wars aber ein Irrtum meiner Erinnerung. Haben Sie sonst noch etwas iBedeutendes in Ihrer offenbar gründlichen Recherche gefunden?

winequeen
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Dann wäre er bereits als 12-Jähriger bereits beim Heer gewesen… Tito ist 1892 geboren 😉

winequeen
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Dann wäre er bereits als 12-Jähriger bereits beim Heer gewesen… Tito ist 1892 geboren 😉

Baldur1981
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ÖVP

Seltsam dass die Kleine Zeitung Tito nie kritisiert hat, als dieser lebte, und zahllose österreichische Politiker ihn hofierten. Gerade auch ÖVPler. Man vergisst offenbar schnell. Die Kampagne wird langweilig

Zwiepack
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Richtig - ein Blick ins Archiv macht sicher!

Was die Kleine Zeitung am 5. Mai 1980 geschrieben hat, war alles andere als ein negativer Abgesang auf einen bösen Diktator!

Hohoho
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Die Kleine Zeitung

ist nicht die ÖVP!

 
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