Es dürfte der Sensibilisierung rund um den Grazer Bau-Boom geschuldet sein: Einmal mehr reagieren Anrainer mit Unverständnis auf ein Projekt, das überdimensioniert erscheint. Der Knackpunkt: Auf dem 700-m2-Areal in der Theodor-Körner-Straße 35 ist im Flächenwidmungsplan eine höchstzulässige Baudichte von 2,0 festgesetzt. Das Projekt mit acht Geschoßen, 25 Metern Höhe und 33 Wohnungen ergibt aber eine Baudichte von 3,79. „Wie ist es möglich, ein Bauansuchen mit extrem hoher Dichteüberschreitung zu stellen und sogar eine Bauverhandlung abzuhalten“, fragt eine Anrainerin.