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Neue Initiative in LiebenauJetzt wehren sich die Anrainer gegen das Amazon-Lager in Graz

Neue Bürgerinitiative gegen das Amazon-Großlager in Liebenau. Die Mitglieder fordern die Politiker auf, gegen das Projekt - geplant sind zwei große Hallen, ein Parkhaus und weitere Freiparklplätze - vorzugehen.

Engagierte Anrainer in Liebenau © KK
 

Der Schock war groß, als kürzlich bekannt wurde, dass der amerikanische Großkonzern Amazon einen Standort in Graz-Liebenau plant. Auf einem Acker-Grundstück am Liebenauer Gürtel könnte ein Verteilzentrum mit zwei Hallen, einer Parkgarage und 280 Stellplätzen im Freien errichtet werden. Gerade die Verkehrssituation macht, neben einer weiteren Versiegelung von Grünflächen, den Anrainern Sorgen: Der Amazon-Plan sieht ja einen Rund-um-die-Uhr-Betrieb an sechs Tagen die Woche vor, in der Nacht liefern 36 große Lkw die Waren an, die tagsüber an die Kunden verteilt werden.

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stprei
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Relation

Dort wo das Foto aufgenommen wurde, ist die Autobahn keine 100m weg.
Frequenz auf diesem Teil der A2 waren 2013 (gibt sogar noch einen Artikel in der Kleinen dazu, Nr 3483499) rund 80.000 Fahrzeuge täglich.
Aber wegen 36 LKWs und ein paar E-Autos, deren Betriebsausfahrt weiter weg sein wird, als die Autobahn selbst, wird ein Aufstand sondergleichen geprobt und medial gepusht.

Selbst wenn da ein UVP-Verfahren käme, eine relevante Veränderung der Situation werden die Gutachter da lang suchen müssen.

calcit
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Und welche Anrainer?

Die in den letzten Jahren dort gebaut haben in voller Kenntnis des Flächenwidmungsplanes bzw. dass dort seit fast 20 Jahren eine Gewerbegebiet ausgewiesen ist? Das dort seit den 70er eine Autobahn existiert?

SagServus
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Vor rund 20 Jahren hat man uns bei der Umwidmung des Grundstückes versprochen, dass hier ein kleines Gewerbe angesiedelt wird.

Nachdem amazon den bewilligten Bebauungsplan nicht mal ausreizt (man dürfte sogar noch höher bauen), muss man sich fragen, was die Leute damals unter "kleines" Gewerbe verstanden haben.

Ein Bebauungsplan muss im übrigen genauso verhandelt werden und kann nicht einfach so beschlossen werden.

Gab es damals keine Einsprüche?

calcit
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Die meisten Anrainer sind erst in den letzten Jahren...

...dort zugezogen. Und der Verkehr besteht zum grössten Teil aus Pendler nicht durch LKW...

SagServus
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Die meisten Anrainer sind erst in den letzten Jahren dort zugezogen

Direkt am Esserweg sind seit 1994 genau 3 Siedlungen dazu gekommen.

Die eine zu Beginn des Esserwegs an der Liebernauer Hauptstraße
Die zweite kurz danach.
Die dritte bei der Messendorferstraße.

Der Rest sind EFH die bereits dort waren als das Grundstück umgewidmet und der Bebauungsplan beschlossen wurde.