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RechnungshofberichtBedarfsanalyse: Graz braucht kein zweites Fußballstadion

Es war das Thema vor einem Jahr: Braucht Graz ein zweites Fußballstadion? Jetzt liefert der Rechnungshof eine Antwort: Nein.

Merkur Arena
Das Stadion in Liebenau sei für zwei Fußballklubs ausreichend, sagt der Stadtrechnungshof © Erwin Scheriau
 

Es war eine geballte Offensive, mit der Sturm Graz in dieses Match gegangen ist. Ausgehend von einer Fan-Initiative und mantraartig wiederholt von Klub-Präsident Christian Jauk forderten die Schwarzen eine "eigene Heimstätte" und damit von der Politik ein zweites Fußballstadion in der Landeshauptstadt. Das Teilen der Merkur Arena mit dem Stadtrivalen GAK sollte so der Vergangenheit angehören. Auch der derzeitige Erste-Liga-Klub stand der Idee offen gegenüber.

Kommentare (20)

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melahide
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Schade

ist es halt das beide Vereine nur Mieter sind. Gerade im VIP Bereich, beim Ausschank und der Verpflegung, könnten die Klubs ein bisschen verdienen. Aber die Mieten daraus gehen an die Stadt.

Bukowski
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spannender Weise

sieht man dass in Wien, Salzburg und Linz genau andersrum...........

dieRealität2020
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Frage?

Menschen? Stdien? Vereine die in den Stadien spielen?
.
es gibt Breitensport bei unzähligen Sportarten und dieser sollte auch ausreichend gefördert werden, wer sich einen Verein halten möchte egal ob ein Sponsor oder mehrere Sponsoren, ein Mitglied oder mehrere Mitglieder, dann sollen sie sich das selbst zahlen.
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Gucken sie mal in andere Länder in deren Gesellschaften und Sportsysteme. Auch in Europa. Dort gibt es größtenteils keine Förderungen usw. dort wird der Verein durch Zahlung von Sponsoren, Werbung, Verkauf TV Rechte und Eintrittsgelder getragen.
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Die Eintrittsgelder sind dort bei Sport und Kultur wesentlich höher und werden wie in Österreich nicht gefördert bzw. finanziert.

SagServus
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Dort gibt es größtenteils keine Förderungen

Welche Länder sollen das denn sein?

Ragnar Lodbrok
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Für Sturm und GAK ist sogar das bestehende Stadion zu groß!!!

Sturm hat einen Zuschauerschnitt von etwa 9.000 - 10.000 Zuschauern.
Das Stadion hat 16.364 Plätze ....
Die Merkur Arena könnte also locker um 40% kleiner sein.
Jauk soll lieber ein paar potente Sponsoren auftreiben! Er hat ja den Wert der Mannschaft innerhalb von 2 Jahren mehr als halbiert - dafür die Gehälter anscheinend verdoppelt.

SagServus
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...

Für den GAK ist es in der Tat zu groß, deswegen wollens ja eigentlich auch nicht darin spielen.

Sturm hat zwar in der Tat "nur" einen Schnitt von rd. 10k, zeigt aber auch, dass man das Stadion durchaus füllen kann (wenn die sportiche Leistung passt).

dieRealität2020
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aber das war vom Anfang an klar, da waren keine Studien noch Rechnungshofberichte erforderlich

.
bei Betrachtung sämtlicher Komponenten war es von Anfang klar hier gehts nur um Selbstbeweihräucherung von einer handvoll in Szehne setzenden Menschen, die auf Kosten der Allgemeinheit gerne "Wichtigmacher spielen wollen. Egal aus welchen Lebensbereich(sportlich politisch wirtschaftlich) auch sie waren.
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Ein Bekannter aus Graz hatte es Anfangs auf den Punkt gebracht: "...den steirischen Kropf braucht kein Mensch..." eine unnötige Geldausgabe für eine Stadt in der durchschnittlicher Fußball gespielt wird.
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Derartigen Gelder können andererseits der Allgeminheit zu gute kommen, andererseits wird dabei eine endlose Förderung vermindert die die Allgmeinheit zahlen muss.

SagServus
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aber das war vom Anfang an klar, da waren keine Studien noch Rechnungshofberichte erforderlich

Der Rechnungshof würde in der Schule eigentlich für diesen Bericht einen Fleck bekommen.

Nicht weil er falsch wäre oder in seinem Konklusio falsch liegt, sondern weil er komplett am Thema vorbei geht.

Sturm hat ja nie behauptet, dass man in Graz ein weiteres Stadion braucht weil das Stadion in Liebenau überlastet wäre.

Sturm will eine eigene Heimstädte um diese auch selbst bewirtschaften zu können wie es der Großteil der Bundesligaklubs macht.

Würde man den Rechnungshof nach Wien schicken, müsste der ja gleichermaßen zum Ergebnis kommen, dass Rapid und die Austria eigentlich ihre Stadien sperren müssten weil es das Happel gibt, das bis auf ein paar größere Konzerte und ein paar Spiele der Nationalmannschaft leer steht.

dieRealität2020
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keine Frage

der Inhalt meines Beitrages richtet sich selbstverständlich österreichweit und war nicht nur auf Graz gerichtet.

duesenwerni
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Ahem, ...

"Sturm will eine eigene Heimstädte um diese auch selbst bewirtschaften zu können wie es der Großteil der Bundesligaklubs macht."

Na dann, frisch ans Werk, Blackies! Grundstück suchen, Kredit aufnehmen, Grundstück kaufen, Stadion bauen, 20 Jahre lang Kreditraten zahlen. Fertig.
Machen Häuslbauer auch. Warum sollte es da für Sturm eine Extrawurst geben, noch dazu mit einem Bankvorstand als Präsident?

Bukowski
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Schön

wäre es ja, wenn sie wenigsten etwas Ahnung von der Sache hätten. Sturm zahlt aufs Jahr gesehen, einen 7 stelligen Betrag, als Miete für ein Stadion, das in Jahre gekommen ist, und von der Infrastruktur gesehen, weit weg von einer modernen Arena so wie es z.B. zwei in Wien, und auch bald eine in Linz gibt. Das eigene Stadion wird in Zukunft einen großen Teil der Einnahmen abdecken können (Namensgebung, Bewirtung, Vip Logen, usw.). Aber OK Hauptsache im Norden von Graz wurden viele viele Millionen für ein desolates Trainingszentrum versenkt. Passt schon :)

duesenwerni
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@ Bukowski:

Sag ich ja, wenn Sturm das Liebenauer Stadion "nicht eigen genug", zu schäbig und zu unmodern ist und man sich die 7stellige Pacht ersparen möchte - selber bauen.
Dann klappt es auch mit Namensgebung, Bewirtung, Vip Logen, usw.

SagServus
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Sag ich ja

Na, du sagst nicht wirklich was, weil du offensichtlich nix verstehst.

Erstens einmal, dass Pacht und Miete nicht das gleiche sind.

Sturm würde ja sofort pachten.

Des weiteren wäre es aus Sicht der Stadt sogar kontraproduktiv wenn man Sturm wirklich zu diesem Schritt drängt.

Weil dann hat man quasi wirklich ein leeres ungenutztes Stadion. Der GAK wird wohl nicht die Miete zahlen die bis dato Sturm gezahlt hat.

Lt. GAK haben sich die alleine durch den Spielort Gleisdorf für die Geisterspiele an die 70k€ erspart. Wie lang werden die wohl in der Arena alleine bleiben wenn Sturm ein eigenes Stadion bauen würde?

duesenwerni
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Zitat 'Sturm würde ja sofort pachten.'

Schon verstanden, bin ja nicht schwer von Begriff.
Aber das würde dann den GAK wohl von der Nutzung der Spielstätte Liebenau auf Dauer ausschließen und damit wieder die Frage nach einem zweiten Stadion aufs Tapet bringen. Das - und darum geht es in dem Artikel eigentlich - in Graz nicht sinnvoll ist.
Und wenn Sturm eben wie GAK nur Mieter ist und damit nicht zufrieden ist, na dann - siehe meinen ersten Beitrag.

SagServus
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Das - und darum geht es in dem Artikel eigentlich - in Graz nicht sinnvoll ist.

Im Artikel gehts darum, dass der Rechnungshof meint, ein zweites Stadion mache keinen Sinn, weil das in Liebenau ja nicht überlastet sei.

Das ist aber nunmal nicht das Thema. Weil Sturm eben kein Stadion will weil es überlastet ist.

Und der GAK will ja im Grund in seiner derzeitigen Situation auch nicht in Liebenau spielen und hätte ja auch nichts gegen eine Pacht des Liebenauer Stadions seitens Sturm.

dieRealität2020
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da kann ich nur zustimmen

das ist auch größtenteils meine Ansicht.

SagServus
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Ahem, ...

Sie wollen das Stadion ja pachten. Keiner redet davon, dass man Sturm ein gratis Stadion auf Steuerzahlerkosten hinstellen soll.

jaenner61
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und wenn sturm....

aus welchen gründen auch immer die pacht nicht aufbringen kann, zb jetzt durch corona fehlen die einnahmen. oder der club gerät durch fehlende leistung in finanzielle schieflage, so etwas kann ja sehr rasch passieren, was glauben sie, wer die kosten dann am hals hat? wie hier schon geschrieben, wenn sturm ein eigenes stadion will, dann sollen sie es auch selbst bezahlen!

SagServus
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...

Ob Sturm das Stadion jetzt mietet oder pachtet ist im Falle einer Pleite von Sturm völlig egal. In beidem Fällen würde die Stadt ohne Nutzer dastehen.

Viel mehr ists im Falle einer Pleite für Stadt und Land problematischer wenn Sturm das Stadion selber baut.

Einmal weil man dann in der Stadt ein Stadion ohne Auslastung hat und im Falle einer Pleite müsste man ein Stadion übernehmen und erhalten.

SagServus
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...

Und bezüglich GAK:

Der will in seiner derzeitigen Lage ja gar nicht in der Merkur Arena spielen.

Die wären nach der Saison, wäre sie regulär gewesen, nach dem Abstieg ja eh gleich wieder ausgezogen.

Ein Pachtvertrag für Sturm kann man also sicher auch dementsprechen gestalten, falls der GAK mal erstklassig wird.

Und ja, im Grunde fehlt der Stadt ein Stadion in einer größe von 5000-8000 Zuschauer.
Die Frage ist, ob man das neu errichten muss oder nicht eines der bestehenden Stadien (z.B. Eggenberg) erweitern kann.

Mit den von Sturm gebotenen Pachtsummen, wäre da sicher was zu machen.