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NO2 und FeinstaubStreitfrage neu entfacht: Wie sich Autoverkehr auf Luftgüte auswirkt

Studie zeigt den Zusammenhang zwischen Luftgüte und Autoverkehr: Während des Corona-Lockdowns sind Stickoxide in Graz stark zurückgegangen, Feinstaub kaum.

Luftgüte Messstation Don Bosco
An der verkehrsnahen Messstation in Don Bosco werden traditionell die schlechtesten Luftgüte-Werte in ganz Österreich gemessen © Gerald Winter-Pölsler
 

Es ist eine alte Streitfrage, die durch die Ergebnisse einer aktuellen Studie der TU Graz im Auftrag des Umweltamtes der Stadt Graz neue Brisanz erhält: Wie viel Einfluss hat der Autoverkehr konkret auf die Umwelt und die Luftgüte? Was passiert wirklich, wenn der motorisierte Individualverkehr plötzlich um die Hälfte und mehr einbricht?

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Danke für Ihr Verständnis.

scionescio
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Es ist schon unglaublich, wie unwissenschaftlich diese Studien erstellt werden ...

... viele Mutmaßungen, weil die Daten nicht zum gewünschten Ergebnis passen und vor allem wird außer acht gelassen, dass nicht nur der Verkehr zurückgegangen ist, sondern viele Fabriken zugesperrt haben oder in Kurzarbeit waren dh so zu tun, dass nur der Verkehr monokausal wäre, ist einfach nur lächerlich!

melahide
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Und die

Fabriken in Graz stoßen Stickoxide aus? Natürlich ist der Verkehr nicht alleine an etwas schuld. Wie auch? Es ist immer ein Bündel an Maßnahmen. Es ist ja der Schwerverkehr sowieso massiv der Einfluss hat. Aber gerade in Städten kann man im Individualverkehr - der halt auch mitverursachend ist - schon etwas bewirken. Wenn mehr Leute den Individualverkehr in der Stadt auf Rad und Fuss beschränken. Weil das aus einem Autoauspuff kein Lavendelduft rauskommt werden Sie wohl nicht bestreiten, oder?

Als zweiten Punkt wäre dann natürlich ein regionaleres Wirtschaftssystem notwendig - Handel mit Nahversorgern. Wieso kauf ich im Supermarkt Teiglinge aus Polen und China die sich Semmeln schimpfen, wenn ich regional in der Bäckerei einkaufen kann. Warum brauch ich Soja aus Argentinien um meine Schweinderln zu füttern. Warum brauch ich Äpfel und Weintrauben aus Südafrika. Warum brauch ich im Jänner Erdbeeren aus Spanien? .. da haben wir dann den Verkehr und Transport schon ziemlich gemindert.

Dann muss man natürlich auch die anderen Dinge angehen. Heizungen, Energie, wie Sie richtig sagen Fabriken und Industrie... die Landwirtschaft in den umliegenden Gemeinden ...

Persönlich werden die nötigen Schritte vielleicht an die Bequemlichkeit der Menschen gehen, aber nicht unschaffbar sein. Weil die verbleibende Alternative schon eher denkunmöglich ist..

melahide
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Mhm

Gut, einmal eine wissenschaftliche Studie die das belegt was grundsätzlich ja schon bekannt ist. Wenn die Masse der in die Luft geblasenen fossilen Treibstoffe reduziert wird, reduziert sich auch die Belastung für die Umwelt.

Wie unerwartet.

Es wäre langsam an der Zeit sich von fossilen Treibstoffen und fossilen Energieerzeugern zu verabschieden. Und Forschungen zu intensivieren die sowohl in Wasserstoff für den Schwervekehr, synthetischen Treibstoff und - oje ich benutze das böse Wort - E-Mobilität für den Individualverkehr ausgelegt werden. Im Idealfall kommt hier für die diese drei Felder eine "europäische" Lösung heraus, mit Rohstoffen die wir in Europa haben.

Alleine schon politisch muss die Abhängigkeit von Öl langsam mal beendet werden.

So, ich freue mich jetzt schon auf die 50 Daumen nach unten. Ich hab das Wort E-Mobilität verwendet.