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GrazNagl: "Wir vermieten Handelsflächen nicht mehr an Konzerne"

Politischer Vorstoß nach Schediwy-Aus: Stadt will Handelsflächen im Stadt-Eigentum wie im Rathaus günstiger an lokale Händler vermieten.

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Rathaus Graz Herrengasse
Die Fassade des Grazer Rathauses in der Herrengasse: Red Bull, A1 und Sacher sind derzeit die großen Mieter © Jürgen Fuchs
 

Graz will München werden. Zumindest, was die Förderung des Innenstadthandels betrifft. In der bayrischen Hauptstadt hat sich die Stadt nämlich entschieden, Handelsflächen im eigenen Besitz nur mehr an lokale Unternehmer zu vermieten.

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petrbaur
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..

das ich nicht lache.. glaubt man in graz ernsthaft das man ein publikum hat wie in münchen? je billgere einkaufspreise desto besser..
heisst das jetzt das mango und red bull aus dem rathuas ausziehen müssen?
das größte problem hat graz mit seinen parkflächen und dem damit verbundenen öffentlichen verkaehrsangebot.. würde es kastner und öhler nicht geben wärs schon längst vorbei.. wo kann man denn sonnst noch parken ohne ein vermögen zu zahlen? und ich bin weißgott kein freund von vielen autos in der stadt..
ein angebot für mit dem auto ausserhalb parken und am we gratis in die stadt mit der bim gibts auch nicht! das wär viel wichtiger als kleine eingesessene geschäfte..
ein schriebwarenhandel der tschare geht sollte in zeiten der digitalisierung niemanden mehr wundern, da wurde halt der aufsprung auf modernisierung des gechäftkonzepts übersehn..

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ritus
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Es muss immer erst was passieren...

...damit was passiert. Komisch, dass der BM erst dann aufschreckt, wenn die letzten heimischen Handelsbetriebe gefährdet oder geschlossen haben, während andere Parteien schon längst daran arbeiten. Zugegeben, es gibt noch einige heimische Betriebe in der Innenstadt, und das macht genau den Flair einer Altstadt aus. Immobilien sind ein freier Markt, und Besitzer scheren sich nix drum, ob die Innenstadt ihren lokalen Flair verliert. Wer die höchste Miete zahlt, bekommt das Lokal, basta! Die Stadt soll nicht defizitär vermieten, aber da gibt es wohl genügend Spielraum. Bei dem Andrang für billigere Mieten wird es dann wohl auch Benachteiligte geben.
A1 fällt für mich übrigens nicht in die Kategorie internationale Konzerne.
Leider werden Konsumenten überall weiterhin zuerst fachkundige Beratung einholen und dann online billiger kaufen. Seit etlichen Jahren gibt es schon Versuche, für fachkundige Beratung eine "Kaution" zu verlangen, die bei Kauf wieder abgezogen wird, in der Praxis funktioniert das wohl nicht.

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