An dieser Stelle hat die Kleine Zeitung mehrfach vom Wirbel über Parkstrafen in der Grazer Kaiserfeldgasse geschrieben. Und in einem Kommentar auch von „Raubrittern“ und „Fallstellern“ – mit Blick auf die Stadt Graz und auf Parkfallen in der Kaiserfeldgasse. Wie berichtet, hagelte es dort gleichsam Strafzettel. Manche Lenkerinnen und Lenker kassierten gar vierfach „liebe Grüße“ seitens der Behörde, bloß beim einmaligen Abstellen ihres Autos. Das Hauptproblem dabei: Viele Autobesitzer stellen ihr Gefährt in der Kaiserfeldgasse in den neuen Halteverboten (Ladetätigkeit, Stellflächen für Parteienverkehr der Polizei, Behindertenparkplätze) ab, wie in den Jahrzehnten der Kurzparkzone davor: als Schrägparker. Doch inzwischen sind das Parallelstellflächen, was durch weiße Linien auch ausgewiesen ist. 

Rasch reagiert

Nun aber wollen wir lobend von „Entschärfern“ berichten, hat doch die Stadt Graz nach unserer Kritik rasch reagiert: Mit frisch installierten Radbügeln verhindert die Stadt ab sofort zumindest, dass Lenker ihre Autos wie bisher im guten Glauben auf vermeintlich „markierten“ Stellplätzen parken – aber gestraft werden, weil die weiße Linie am Boden bloß die angedachte Gehsteigerweiterung anzeigt.