Eigentlich geht es in der Novelle der Steiermärkischen Organstrafverfügungsverordnung um etwas ganz anderes. Das Land unter Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) will die Strafen für die kleinen Sünden im Alltag – vom Liegenlassen der Hundstrümmerl am Gehsteig bis zur ungebührlichen Erregung öffentlichen Lärms – landesweit vereinheitlichen, um den Vollzug für die Behörden zu vereinfachen. Seit Anfang Oktober liegt der Verordnungsentwurf auf, bis 30. Oktober kann man dazu eine Stellungnahme verfassen.